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Keine gültige Genehmigung Rund 280 illegale Gastlokale müssen in Genf schliessen

  • In Genf müssen rund 280 Restaurants, Bars und Cafés ohne gültige Betriebsgenehmigung geschlossen werden.
  • Dies kündigte Staatsrat Mauro Poggia an.
  • Ziel sei es, einen fairen Wettbewerb in diesem Sektor zu garantieren.
Mann an einer Bar.
Legende: Mit dem neuen Gastronomiegesetz haben sich die Anforderungen an die Lokale verändert. Keystone

Die ersten Briefe mit dem Schliessungsbefehl wurden am 26. September verschickt, wie das zuständige Amt für Beschäftigung und Gesundheit mitteilte. Nach Eingang des Schreibens muss das Lokal dichtgemacht werden.

Ab kommendem Montag werden Inspektoren Kontrollen durchführen. Wenn das Restaurant noch nicht geschlossen ist, werden Polizisten es versiegeln und ein Schlosser wird das Schloss wechseln, wie es auf Anfrage beim zuständigen Amt hiess.

Lokale haben Regeln nicht umgesetzt

Das neue Gastronomiegesetz, das Anfang 2016 in Kraft getreten ist, stellt neue Anforderungen an öffentliche Einrichtungen. Insgesamt 2368 Betriebe haben die erforderlichen Massnahmen ergriffen und ihre Genehmigung eingeholt.

Der Schliessungsbefehl richtet sich an die etwa 280 Lokale, welche die neuen Regeln nicht umgesetzt haben. Für Staatsrat Poggia, der dieses Thema im Juni während der neuen Legislaturperiode aufgriff, war es inakzeptabel, dass der Grundsatz der Gerechtigkeit nicht gewährleistet war.

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12 Kommentare

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  • Kommentar von jean-claude albert heusser (jeani)
    Der grösste Fehler war die Wirteprüfung abzuschaffen! Den meisten fehlt heute das Fachwissen über die Gastronomie!
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    1. Antwort von Hans Haller (panasawan)
      Dem ist in der Tat so, nur die Wirteprüfung ist eben auch nicht gerade das goldene Ei. - Zumindest habe ich das selber als Vermieter von einer Gastro- Lokalität erfahren müssen. - zB. Das geforderte Buchhaltungswissen ist sehr dürftig, habe den Lehrstoff selber gesehen.
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  • Kommentar von Daniel Fuchs (Daniel Fuchs)
    Würde mich jetzt schon interessieren was da genau an dem Gastrogesetz angepasst wurde, beziehungsweise um was für Verstösse es da genau geht... Sind es Banalitäten sprich Gleichmacherei oder oder echte Mängel? Und wenn letzteres wieso waren diese dann vor 2016 möglich?
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    1. Antwort von Hans Haller (panasawan)
      Es sind in der Regel auch hauptsächlich auch bauliche Massnahmen zur Verbesserung der hygienischen Bedingungen. Gewisse Einrichtungen aus früherer Zeit dürfen heute nicht mehr verwendet werden, rein aufgrund der Beschaffenheit des Materials. - Musste selber schon mal als Vermieter mich damit genauer befassen. Im normal Fall machen solche verschärfteren Auflagen schon einen Sinn und sind verständlich. Und dann gibt es eben noch Know-How-Probleme des Lokal-Betreibers bzw. Mieters.
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    2. Antwort von Daniel Fuchs (Daniel Fuchs)
      Ich meinte natürlich Geldmacherei und nicht Gleichmacherei...
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    3. Antwort von Verena Bensaddik (V. Bensaddik)
      das neue Gesetz, welches unter anderem Regelungen zum Getränkeausschank beinhaltet, trat 2016 in Kraft. Die Betreiber hatten fast 3 Jahre Zeit, die nötigen Bewilligungen einzuholen und Anpassungen vorzunehmen. Sie wurden offenbar mehrmals ermahnt. 90% haben das getan. Es wäre denen gegenüber unfair, wenn man die anderen 10% nicht "bestraft". Ob die Schliessung gerechtfertigt ist oder ob es andere geeignete Massnahmen gäbe, kann ich auch nicht beurteilen.
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  • Kommentar von Tom Duran (Tom Duran)
    Fairer Wettbewerb? Das ich nicht lache. In Tat und Wahrheit geht es nur darum, Geld einzutreiben. Sprich, wer günstiger als unsere planwirtschaftliche "Konkurrenz" ist fliegt. Warum wohl? Ganz einfach, der Kanton und der Staat verdient sich doch an den künstlich hoch gehaltenen Preisen doof und dämlich reich. Was in der Schweiz abgeht ist kein freier Markt, dass ist eher ein planwirtschaftliches Kartell das uns ausbeutet und die Reichen noch reicher werden lässt!
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    1. Antwort von Hans Haller (panasawan)
      Lachen Sie ruhig, aber es hat tatsächlich schon was mit fairem Wettbewerb zu tun. Nur wer sich damit mal genauer auseinandersetzen musste, kann das wirklich auch genauer nachvollziehen und verstehen.
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