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KI-Chatbot Grok Staatsanwaltschaft ermittelt nach Anzeige von Karin Keller-Sutter

  • Die Berner Staatsanwaltschaft hat nach einer Anzeige von Bundesrätin Karin Keller-Sutter eine Untersuchung wegen Beschimpfung und Verleumdung eröffnet.
  • Ein X-Nutzer hatte den KI-Chatbot Grok zu sexistischen Beschimpfungen gegen Keller-Sutter angestiftet.

Die Staatsanwaltschaft bestätigte am Montag eine entsprechende Meldung des «Sonntagsblicks». Die Strafanzeige der Bundesrätin richtete sich gegen Unbekannt.

In welche Richtung nun ermittelt werde, sei «Sache der Staatsanwaltschaft», sagte Karin Keller-Sutters Mediensprecher gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Keller-Sutter hatte Anzeige erstattet, nachdem ein Nutzer den KI-Chatbot Grok zu sexistischen Beschimpfungen gegen sie angestiftet hatte.

Frau spricht vor Mikrofonen mit roter Flagge im Hintergrund.
Legende: Gegenüber den Tamedia-Zeitungen sagte der Sprecher der Bundesrätin Anfang April: «Solcher Frauenhass darf nicht als normal oder akzeptabel empfunden werden.» KEYSTONE/Peter Schneider

Über die Anzeige berichteten mehrere Zeitungen. Der «Sonntagsblick» berichtete, dass ein X-Nutzer den KI-Chatbot Grok aufgefordert haben soll, Keller-Sutter sexistisch zu beschimpfen. Gegenüber den Zeitungen von «Tamedia» sagte ihr Sprecher Anfang April: «Solcher Frauenhass darf nicht als normal oder akzeptabel empfunden werden.»

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