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Klage vor Seegerichtshof Nigeria blockiert Schweizer Tanker

  • Seit mehr als einem Jahr wird in Nigeria ein unter Schweizer Flagge fahrender Hochseetanker festgehalten.
  • Die Schweiz will nun beim internationalen Seegerichtshof der UNO Klage gegen das westafrikanische Land einreichen.
  • Das Aussendepartement in Bern hat einen entsprechenden Bericht der «Sonntags-Zeitung» bestätigt.

Die Schweiz ist der Meinung, dass Nigeria mit der Festsetzung des Schiffes das Völkerrecht verletzt. Deshalb habe der Bundesrat entschieden, dass die Schweiz zur Wahrung ihrer Interessen «alle Mittel ausschöpfen» soll. Dazu gehöre auch eine Klage vor dem internationalen Seegerichtshof der UNO.

Neue Strategie nach erfolglosen Verhandlungen

Ein Grossteil der Besatzung der «San Padre Pio» sei zwar freigelassen worden, doch nach wie vor befänden sich vier ukrainische Offiziere auf dem Schiff, teilte das Eidg. Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) am Sonntag mit. Unklar ist, weshalb der Tanker und die Besatzungsmitglieder festgehalten werden.

Die Situation für die vier Personen sei nur schwer ertragbar. Zudem verlören das Schiff sowie die Fracht stetig an Wert. Dadurch erlitten die betroffenen Firmen einen wachsenden Schaden. Die Schweiz habe deshalb in den vergangenen Monaten zahlreiche diplomatische Schritte für die Freilassung der Offiziere und des Schiffes unternommen – jedoch ohne Erfolg. Das Tankschiff wurde laut dem Bericht mit Bürgschaften des Bundes in Millionenhöhe finanziert.

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12 Kommentare

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  • Kommentar von Denise Casagrande (begulide)
    Ein unter "Schweizer Flagge" mit "ukrainischen Offizieren" reisendes Frachtschiff, ist seit "1 Jahr" in nigerianischen Händen. Interessant wäre es zu erfahren, welche "Fracht" geladen ist und weshalb der Frachter von Nigeria "blockiert" wird?? Weshalb musste der "Bund" finanzielle Bürgschaften in Millionenhöhe (Volks-Steuergelder ? ) leisten??
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  • Kommentar von Haller Hans (H.Haller)
    Nun sollte man dieses Schiff einfach umflaggen von der Schweiz zur USA. Danach kümmert sich die US-Navy um den Fall. (smile)
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  • Kommentar von Peter Mueller (Elbrus)
    Viel katastrophaler als die CH Regierung handelt der Schiffseigner ABC Maritime AG in Nyon, deren Schiff SAN PADRE PIO, festgesetzt wurde. Auf deren Webseite kommt dieser Zwischenfall nicht vor - auch kümmert sich keiner um die Ukrainischen Schiffsleute. Warum der Bund Handel von Togo nach Nigeria finanziert, zumindest Indirekt, wäre doch auch eine Frage wert ?

    Alle Fakten hier MaritimeBulletin.Net vom 10.03.2018
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