Zum Inhalt springen

Header

Navigation

Legende: Audio Die Reaktionen zum Rücktritt abspielen. Laufzeit 02:38 Minuten.
02:38 min, aus Regionaljournal Zürich Schaffhausen vom 29.03.2019.
Inhalt

Knall nach Wahlniederlage Gesamte Parteileitung der Zürcher SVP tritt zurück

Die Parteileitung der Zürcher SVP zieht die Konsequenzen aus der Wahlniederlage vom letzten Sonntag und tritt geschlossen zurück. Die Posten des Parteipräsidenten, der beiden Vizepräsidenten sowie der zwei Parteisekretäre müssen somit neu besetzt werden. Das teilte die grösste Kantonalpartei der SVP mit.

«Im Hinblick auf die nationalen Wahlen ist es wohl das Beste, wenn neue Köpfe kommen», sagt der scheidende Zürcher SVP Präsident Konrad Langhart. Bis zu den Wahlen bleibe schliesslich nicht mehr viel Zeit. Verantwortlich für das Scheitern seiner Partei sei nicht primär die Parteileitung. «Das was wir machen konnten, haben wir gut gemacht.»

Nebst dem Präsidenten stellen auch der erste Vizepräsident Gregor Rutz, der zweite Vizepräsident Stefan Schmid sowie die beiden Parteisekretären ihre Ämter zur Verfügung.

Ganz freiwillig kam der Rücktritt nicht

«Es gab einige Exponenten der Zürcher SVP, welche diese Forderungen gestellt haben», sagt Konrad Langhart. Auch Christoph Blocher habe seinen Einfluss geltend gemacht. Dieser wollte sich heute nicht äussern. In seiner wöchentlichen TV-Sendung «Tele Blocher» sagte er heute Morgen: Er helfe, wenn sein Rat gefragt sei.

Wenn mein Rat gefragt ist, dann helfe ich.
Autor: Christoph BlocherSVP Parteistratege

Mehrere Parteimitglieder äusserten Kritik am Kurs von Konrad Langhart als Präsident. Für die Zürcher SVP-Nationalrätin Barbara Steinemann ist dieser Wechsel in der Parteileitung längst überfällig. «Bereits nach den Verlusten bei den Gemeindewahlen im letzten Jahr, hätte man diesen Schritt machen sollen.» Die jetzige Parteileitung habe keinen guten Wahlkampf geführt, so Steinemann.

Nächste Woche wird Nachfolge bestimmt

Am kommenden Montag beruft die Partei eine ausserordentliche Kantonalvorstandssitzung ein. Dann soll vorerst ein Übergangspräsidium bis Ende Jahr bestimmt werden, welches die Partei in die nationalen Wahlen führt. Am Dienstag soll dann die SVP-Delegiertenversammlung das Übergangspräsidium noch bestätigen.

Legende: Video Christoph Nufer: «Blocher musste ein Zeichen setzen.» abspielen. Laufzeit 01:17 Minuten.
Aus Tagesschau vom 29.03.2019.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

65 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Denise Casagrande (begulide)
    Ein STOP zur Überlegung der Partei-Strategien - Einsicht zur Umsicht betreffend effektiver und notwendiger Verbesserungen der "Umwelt-Verschmutzung - der weiteren Vergiftung- Zerstörung der NATUR (Wasser -Erde) und damit der "Lebensgrundlage" der Bevölkerung!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Daniele Röthenmund (Daniele Röthenmund)
    Demokratie predigen, doch innerhalb läuft es streng Patriarchalisch ab! Die Rechtspopulisten sprechen gern von Demokratie. Doch Tatsächlich verstehen sie darunter Macht des Stärkeren!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Marlies Artho (marlies artho)
      D.R. durch den Kampf gegen Rechtsparteien, zeigt sich aber je länger, je mehr, das sich das Demokratieverständnis in alle Richtungen auseinander triftet. In einer Regierung sollten alle Meinungen Platz haben, um so Lösungen zu erstellen. Nicht alles was von Rechts kommt, ist gut, aber auch nicht alles was von Links kommt. Darum sollte die Meinungsvielfalt Platz haben in einer Regierungen.Um einen Goldenen Mittelweg zu finden, braucht es aber Verständnis auf allen Seiten, nicht nur Parteienkampf.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Denise Casagrande (begulide)
    Bei SVP - CVP - FDP, geht es prioritär um "effektive" ganzheitliche und Sinn machende "Volks-Politik". Dazu gehört logischerweise auch der aktive Schutz, die Erhaltung des sensiblen Ökosystems - AGRAR-Land = Lebensgrundlage der Bevölkerung! Das bedeutet sofortige Umstellung der seit Jahrzehnten fehlgeleiteten, verantwortungslosen, industrialisierten "Chemie-LW", hin zu einer verantwortungsvollen, "nachhaltig öko-logischen" LW zur Erhaltung der "Lebensgrundlage" der Schweizer Bevölkerung!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von robert mathis (veritas)
      Ich staune über die SVP Hysterie die in diesem Forum ausgebrochen ist die SVP ist immer noch die stärkste Partei ich sehe also keine Grund für all diese FRUST hat nicht gerade die BDP Alles verloren oder auch die FDP Verluste gemacht sind da wohl nicht einige Neider der SVP dabei die nun ihre Schadenfreude ausleben können.Der CO 2 Hype wird wieder nachlassen und dann wIrd auch wieder etwas Ruhe einkehren
      Ablehnen den Kommentar ablehnen