Zum Inhalt springen

Header

Navigation

Legende: Video Post setzt E-Voting wegen kritischer Fehler aus abspielen. Laufzeit 02:12 Minuten.
Aus Tagesschau vom 29.03.2019.
Inhalt

Kritische Fehler im Quellcode Post setzt E-Voting-System befristet aus

  • Das E-Voting-System der Post steht für die Abstimmungen vom 19. Mai nicht zur Verfügung.
  • Grund dafür sind «kritische Fehler», die während des öffentlichen Intrusionstest festgestellt wurden, teilen die Bundeskanzlei und die Schweizerische Post mit.
  • Vom 25. Februar bis am 24. März hatten über 3000 Hacker aus der ganzen Welt das E-Voting-System der Post auf Schwachstellen getestet.

Das E-Voting-System der Post ist bisher in den vier Kantonen Basel-Stadt, Freiburg, Neuenburg und Thurgau im Einsatz. Ein festgestellter Mangel betrifft die individuelle Verifizierbarkeit. Diese erlaubt den Stimmenden, zu überprüfen, ob das System ihre Stimme korrekt registriert hat. Es handelt sich laut Mitteilung um «eine Schlüsselkomponente» des Systems.

Bund stellt sich hinter Post-Entscheid

Die Bundeskanzlei unterstzützt den Entscheid der Post, ihr System anlässlich des Urnengangs vom 19. Mai nicht zum Einsatz zu bringen. Nicht betroffen von den festgestellten Mängeln ist das E-Voting-System des Kantons Genf, für welches die Kantone Aargau, Bern, Genf, Luzern, St. Gallen und Waadt für den 19. Mai die Zulassung erhalten haben.

Laut Bundeskanzlei gibt es keine Hinweise, dass die aufgetauchten Mängel bei bisherigen Abstimmungen zu Verfälschungen geführt hat. Der Intrusionstest vom 25. Februar bis zum 24. März habe wichtige Erkenntnisse ermöglicht und Schwachstellen aufgedeckt, schreibt die Bundeskanzlei. Sie will nun eine Standortbestimmung vornehmen.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

7 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Thomas Brand (tomcomm)
    Das ist ein interessanter Punkt Hr. Hufschmid.
    Ich wage zu spekulieren, dass ein weltweiter öffentlicher Test analog zum Post System bei praktisch allen AKW Mängel aufdecken würde. Wir können froh sein, dass diese Systeme i.d.R. nicht so stark exponiert sind.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Willy Hufschmid (Willy Hufschmid)
    Kein Vertrauen dass ein EVoting System sicher betrieben werden kann, ist die mehrheitliche Meinug bei den Kommentar Schreibern.
    Gleichzeitig vertrauen wir den Sicherheitsystemen eines Atomkraftwerkes ohne die sofortigen Stiillegung zu verlangen.
    Irgendwie passt das nicht zusammen.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von B. Moser (moser.b)
      Autofahren ist auch nicht 100%-Sicher, trotzdem werden die Autobahnen nicht gesperrt! Das Leben ist ein Risiko. Die Frage ist hier wie bei Autobahnen oder AKW's, das Verhältnis von Kosten/Nutzen. Wenn man z.B. E-Banking macht, kann man morgen auf die Bank und das Geld auch bei der Bank Bar abholen und unter dem Kopfkissen verstecken. E-Voting hingegen, ist eine teure Geldverschwendung(!) ohne Nutzen.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Samuel Egger (S.Egger)
    Ich vertrau diesem digitalen Schritt nicht, auch wenn das System 99% funktioniert!
    Es wird dann schlimm wenn auch die Papier Unterlagen abgeschafft werden! Dann ist der Bürger entgültig ausgeliefert
    Ablehnen den Kommentar ablehnen