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Eine Millliarde für die Kultur
Aus Echo der Zeit vom 29.05.2019.
abspielen. Laufzeit 03:53 Minuten.
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Kulturbotschaft 2021-2024 Bundesrat will 943 Millionen für Kultur ausgeben

Alain Berset betont die Anstrengungen für den digitalen Wandel bei der Kulturförderung in den kommenden Jahren.

«Der digitale Wandel ist das Querschnittsthema dieser Kulturbotschaft.» Das stellte Kulturminister Alain Berset vor den Bundeshaus-Medien fest: «Die Digitalisierung verändert den Zugang zur Kultur tiefgreifend, bringt aber auch neuen Chancen.» Das betreffe alle Bereiche und Institutionen.

Online-Plattformen im Visier

Besonders betroffen sei die Filmbranche durch die «explosionsartige Zunahme» von Online-Plattformen. «So wird die Verpflichtung der Fernsehveranstalter, in die Filmproduktion zu investieren, auf die Online-Plattformen erweitert», kündigte Berset an. Ferner sollen Schweizer Filme für das Publikum leichter zugänglich werden.

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Bundesrat Alain Berset: «Die Digitalisierung im Kulturbereich bringt auch neue Chancen»
Aus News-Clip vom 29.05.2019.
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Grundsätzlich setzt die Landesregierung aber auf Kontinuität. Die drei Handlungsachsen der laufenden Periode – kulturelle Teilhabe, gesellschaftlicher Zusammenhalt, Kreation und Innovation – werden beibehalten.

Jugend und Musik

Bei der «kulturellen Teilhabe» soll das Programm «Jugend und Musik» konsolidiert werden, wie Berset hervorhob. Zusammen mit den Kantonen und Musikorganisationen soll auch eine musikalische Begabtenförderung eingeführt werden.

Austausch zwischen Sprachregionen

Im Bereich «gesellschaftlicher Zusammenhalt» sollen die schulischen Austauschaktivitäten zwischen den Sprachgemeinschaften verstärkt und ein Austauschprogramm für Lehrpersonen eingerichtet werden. Mit «Kreation und Innovation» wird die Kooperation zwischen Kultur und Wirtschaft fortgesetzt.

Die Erfahrungen in der Zusammenarbeit zwischen Industrie, Game-Entwicklern und Design-Schaffenden seien positiv, hält der Bundesrat fest. Das Modell zur Unterstützung des Designs und der interaktiven Medien wird durch die Kulturstiftung Pro Helvetia weiterentwickelt. Die Mittel für das Schweizerische Nationalmuseum werden erhöht.

Total 943 Millionen Franken veranschlagt

Insgesamt sind für die vierjährige Förderperiode 2021–2024 Mittel im Umfang von 943 Millionen Franken veranschlagt, also jährlich 235 Millionen Franken. In der fünfjährigen Vorperiode 2016-2020 waren es 1.12 Milliarden Franken beziehungsweise 224 Millionen jährlich. Die jährlichen Mittel erhöhen sich also um knapp fünf Prozent. Die Vernehmlassung zur Kulturbotschaft dauert bis zum 20. September 2019.

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16 Kommentare

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  • Kommentar von Steff Stemmer  (Steff)
    Kult ist vergänglich, es lebe die Kultur!
    (Justus Vogt)
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  • Kommentar von Alex Schneider  (Alex Schneider)
    1 Mia für Kultur: Kultur- und Sportveranstaltungen vermehrt durch Nutzniessende und Sponsoren finanzieren!

    Weil elitäre Kulturangebote heute in hohem Masse von der öffentlichen Hand subventioniert werden, obwohl sie nur ein kleiner Teil der Bevölkerung nutzt, ist die Frage berechtigt, ob nicht ein grösserer Teil der Aufwendungen von den Nutzniessenden oder Sponsoren bezahlt werden sollte. Das Gleiche gilt übrigens auch für die Aufwendungen für den Passivsport.
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  • Kommentar von Denise Casagrande  (begulide)
    943 Millionen für Kulturelles? Wie wäre es, wenn der Bundesrat endlich andere Prioritäten setzen würde und sich endlich und aktiv für den Erhalt der "Lebensgrundlage" (Ökosystem - Umweltschutz) der Schweizer Bevölkerung einsetzen würde, damit diese auch fortan und in Zukunft überhaupt "Kulturrelles" geniessen können....?
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