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Suche nach neuem Bundesanwalt beginnt wieder von vorn
Aus Echo der Zeit vom 25.11.2020.
abspielen. Laufzeit 03:19 Minuten.
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Lauber-Nachfolge Suche nach neuem Bundesanwalt geht weiter

  • Für die Nachfolge von alt Bundesanwalt Michael Lauber hat sich die parlamentarische Gerichtskommission auf keinen der beiden Kandidaten einigen können.
  • Angehört worden waren der Freiburger Andreas Müller und der Genfer Olivier Jornot.

Weder Müller noch Jornot brächten sämtliche persönlichen und beruflichen Fähigkeiten mit, die es heute für ein derart exponiertes Amt brauche, schreibt die Gerichtskommission. Sie suche für dieses Amt eine Person mit langjähriger Erfahrung in einem vergleichbaren Amt und umfassenden Führungskompetenzen. Ziel sei es, Ruhe in eine Behörde zu bringen, um die es in den letzten Jahren viel Wirbel gegeben habe.

Der Entscheid fiel nach zwei Anhörungen sowie einem externen Evaluationsverfahren der beiden Kandidaten.

Stelle wird erneut ausgeschrieben

Die Kommission hat deshalb beschlossen, die Stelle neu auszuschreiben. Die Vereinigte Bundesversammlung soll in der Frühjahrssession den neuen Bundesanwalt oder die neue Bundesanwältin wählen.

Zudem beschloss die Gerichtskommission, die Kommissionen für Rechtsfragen einzuladen, die Rechtsgrundlagen dahingehend zu ändern, dass die Alterslimite für die Stelle der Bundesanwältin beziehungsweise des Bundesanwalts auf 68 Jahre angehoben wird.

Die Leitung der Bundesanwaltschaft teilen sich derzeit die zwei stellvertretenden Bundesanwälte.

SRF 4 News, 25.11.2020, 14 Uhr;

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Sam Meier  (tsam39947)
    Nach all den Fehlanstellungen, die man sich in den letzten 20 Jahren geleistet hat, will diesen Job nun offenbar kaum noch jemand. Nicht wirklich verwunderlich. Das Anstellungsgremium hat dürftige Arbeit geleistet. Es dürfte kein Ding der Unmöglichkeit sein, bei einer seit mehreren Jahrzehnten berufstätigen Person herauszufinden, ob diese Person ein guter Jurist und daneben führungsstark, integer, ehrlich, korrekt, teamfähig etc. ist.
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  • Kommentar von Erich Lohrer  (Lohrer)
    Warum nicht mal eine Frau?
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    1. Antwort von Daniel Kappeler  (Dani Toggenburg)
      Finden Sie eine.... Die Qualifikation muss stimmen und er oder sie darf ja nicht versäumen, alles zu protokollieren, sonst wird diese Stelle zum Schleudersitz...
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    2. Antwort von Sam Meier  (tsam39947)
      Äh, offenbar weil keine will!? Es findet sich ja auch kaum ein Mann für diesen Job. Ist also nicht gerade der Renner bei den Job-Angeboten. Weder bei Mann noch bei Frau.
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  • Kommentar von Josef Graf  (Josef Graf)
    Ob es diese perfekte Wunschperson gibt, die sich die parlamentarische Gerichtskommission erhofft, ist sehr zweifelhaft. Es scheint fast so, als scheue die Kommission einfach das Risiko, sich bei einer Empfehlung zu "vertun" und später mal die (politische) Verantwortung tragen zu müssen. Von gewählten Volksvertreter/innen erwarte ich aber, dass sie sich entscheiden und nicht nur ihre Hände in Unschuld waschen wollen.
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