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Zwei Personen kommen in Lawinen ums Leben
Aus Tagesschau vom 20.01.2019.
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Lawinen-Niedergänge Zwei tote Skitourengänger in der Westschweiz

  • In der Nähe des Vanil Carré auf Gemeindegebiet von Château-d’Oex (VD) sind am Samstag drei französische Skitourengänger von einer Lawine erfasst worden. Einer verlor sein Leben.
  • Bei einer weiteren Lawine in den Freiburger Voralpen ist ein Mann tödlich verletzt worden.
Karte der zwei Lawinen-Niedergänge.
Legende: Zwei Lawinen in den Freiburger und Waadtländer Alpen forderten Tote und Verletzte. SRF

Wie die Kantonspolizei Waadt mitteilte, gehörten die drei Verschütteten bei der Lawine nahe Château-d'Oex zu einer siebenköpfigen französischen Gruppe. Zwei Verschüttete wurden leicht verletzt ins Spital von Château-d’Oex gebracht. Das 37-jährige Todesopfer wurde vom alarmierten Rettungsdienst geborgen.

Zuvor wurde ein weiterer Mann bei einer Lawine in den Freiburger Voralpen tödlich verletzt. Zwei weitere Verschüttete kamen bei dem Unglück in der Region Gros Mont nahe Charmey mit leichten Verletzungen davon.

Untersuchungen eingeleitet

Nach Angaben der Freiburger Kantonspolizei löste eine Gruppe von vierzehn Wanderern im Ort La Rupa die Lawine aus. Davon wurden drei Personen verschüttet. Die übrigen Gruppenmitglieder alarmierten die Rettungskräfte und bargen ihre Kameraden. Die Verletzten wurden mit Helikoptern in zwei verschiedene Spitäler geflogen.

Ein 55-jähriger Mann sei danach an den Folgen seiner Verletzungen gestorben, teilte die Polizei weiter mit.

Die Polizei leitete eine Untersuchung dazu ein, wie genau es zum Unglück kommen konnte. Die Behörde wies darauf hin, dass in dem Gebiet eine hohe Lawinengefahr geherrscht habe.

Glück im Unglück hatte in derselben Region eine weitere Person. Diese wurde im Gebiet Petit Mont von einer dritten Lawine mitgerissen. Die Person konnte sich laut Polizei jedoch selbst aus den Schneemassen befreien und ins Tal zurückkehren.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von jean-claude albert heusser  (jeani)
    Null Verständnis und Mitleid für Leute, welche Warnungen in den Wind schlagen!
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  • Kommentar von Peter Frei  (Piotr)
    Wer sich trotz intensiver Warnung in sämtlichen Medien in solch gefährliche Lawinengebiete begibt, handelt bewusst fahrlässig oder ist einfach nur blöd. Da fehlt mir jegliches Verständnis und demzufolge auch das geringste Mitleid.
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    1. Antwort von Hanspeter Meier  (hp meier)
      Hallo Peter
      Letzte Woche war die Lawinengefahr "sehr gross", nun hat sich aber, zur Zeit der Unfälle, die Situation schon sehr stabilisiert, "erheblich" im betroffenen Gebiet. Sofern eine Tour defensiv geplant und im Gelände fortlaufend beurteilt wird, so ist es durchaus verantwortbar, sich bei "erheblich" im freien Gelände zu bewegen. "Bewusst fahrlässig und nur blöd" ist ein fragwürdiger Kommentar, wenn Sie die genaueren Umstände nicht kennen. Quintessenz: Sicherheitsgarantie gibt es nie.
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