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Lawinengefahr im Wallis Zermatt ist wieder erreichbar

Legende: Video Zermatt wieder per Bahn erreichbar abspielen. Laufzeit 01:53 Minuten.
Aus Tagesschau vom 10.01.2018.
  • Die Bahnstrecke zwischen Täsch und Zermatt ist vom Schnee befreit. Seit Mittwochabend verkehren wieder Shuttle-Züge.
  • Die Strasse zwischen Täsch und Zermatt ist Angaben von Zermatt Tourismus ebenfalls wieder offen.
  • Die Zugverbindung von Visp bis Täsch bleibt am Donnerstag bis Betriebsschluss gesperrt. Bis dahin verkehren weiterhin Ersatzbusse gemäss Fahrplan.
  • Die Bahn auf den Gornergrat verkehrt wieder im Normalbetrieb.
  • Nachdem ein Lawinenhang gesprengt wurde, ist im Saastal die Strasse zwischen Stalden und Saas-Grund seit 10 Uhr wieder geöffnet.

Nach den schwersten Schneefällen seit Jahren waren zahlreiche Lawinen auf die Geleise der Matterhorn Gotthard Bahn niedergegangen. Erst am Dienstag hörten die tagelangen Schneefälle auf. Zwischen Täsch und Zermatt wurden am Mittwoch in stundenlanger Arbeit meterhohe Schneeberge weggeräumt.

Für Freitag und das Wochenende ist freundliches Wetter angesagt. Im ganzen Kanton Wallis gilt die dritte von fünf Lawinenwarnstufen.

Viele Feriengäste gingen am Donnerstag wieder auf die Skipisten. Am Nachmittag waren im schweizerisch-italienischen Skigebiet nach Angaben der Gemeinde Zermatt 100 der 360 Kilometer Pisten und 20 von 52 Liftanlagen geöffnet. Hotels und Restaurants vermeldeten in den zwei Tagen ohne Bahnanbindung keinerlei Versorgungsengpässe. Lediglich einem Wellness-Anbieter gingen die Badetücher aus, weil mehr Gäste als sonst die verschneiten Tage zu Sauna und Massage nutzten.

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34 Kommentare

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  • Kommentar von Kilian Hählen (Klimaobservation)
    Problematisch war nicht primär die Schneemenge, (welche im Januar gefälligst willkommen sein soll) als eher die zu warmen Temperaturen welche die Lawinengefahr derart verschärften. Schade, dass diese Erwärmungstendenz immer wieder banalisiert wird..
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  • Kommentar von James Klausner (Harder11)
    Alarm, Alarm, gar einer Luftbrücke bedurfte es, um die Darbenden aus dem Mattertal zu befreien... Nun mal nicht gleich hyperventilieren wegen etwas Schnee, der in einigen Tagen wieder geschmolzen sein wird.
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  • Kommentar von Alex Bauert (A. Bauert)
    Als Kind habe ich erlebt, wie in Davos alle mit Schaufeln helfen gingen nachdem von der Parsenn eine Lawine herunter gekommen ist. In Maloja war ich schon vier Tage eingeschlossen - wo ist das Problem? Es ist Winter in den Bergen. Mehr nicht. Die Telekommunikation funktioniert, Nahrung und Wärme für alle da. Zeit? Der ist es egal ob man das geniesst oder nicht.
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