Zum Inhalt springen

Header

Audio
Grüne: «Die grüne Energiewende ist dringender denn je»
Aus Rendez-vous vom 09.05.2022.
abspielen. Laufzeit 3 Minuten 47 Sekunden.
Inhalt

Medienkonferenz in Bern Grüne fordern rasche Umsetzung der Energiewende

  • Für die Grünen ist die Energiewende mit den heute bekannten Technologien machbar.
  • Aus diesem Grund will die Partei diese nun rasch vorantreiben und unter anderem eine Solaroffensive starten.
Audio
Aus dem Archiv: Einfach Energiewende? Aber nicht um jeden Preis
aus Echo der Zeit vom 24.04.2022.
abspielen. Laufzeit 18 Minuten 37 Sekunden.

Der Krieg in der Ukraine hat für die Grünen die «problematische Abhängigkeit der Schweiz von Öl und Gas in aller Deutlichkeit» gezeigt. Deshalb wollen sie «die Bremspolitik des Bundesrats und der bürgerlichen Mehrheit durchbrechen». Das gab die Parteispitze an einer Medienkonferenz in Bern bekannt.

Die Schweiz sei klimapolitisch ins Hintertreffen geraten und aufgrund ihrer Energiepolitik angreifbar und verletzlich geworden. Vom Bundesrat fordern sie eine Gesamtstrategie für die Energiewende, die bis jetzt fehle.

Parteipräsident  Balthasar Glättli steht vor den Medien.
Legende: Die Partei von Balthasar Glättli bringt konkrete Beispiele, wie der Energieverbrauch gesenkt werden kann. Keystone

Vor den Medien in Bern zeigen die Grünen auf, wie sie sich die Wende vorstellen. So unter anderem mit einer Solaroffensive: «Der Mehrverbrauch an Strom durch Elektromobilität und Wärmepumpen kann mit einem massiven Ausbau der Fotovoltaik gedeckt werden», wird die Genfer Grünen-Nationalrätin Delphine Klopfenstein in einer Mitteilung zitiert. Dazu braucht es laut dem Thurgauer Nationalrat Kurt Egger «mehr finanzielle Förderung, mehr Fachkräfte sowie einfachere und klarere Bewilligungsverfahren».

Die günstigste und umweltfreundlichste Kilowattstunde ist jene, die gar nicht verbraucht wird.
Autor: Lisa Mazzone Ständerätin, Grüne, Genf

Zudem setzen die Grünen auf eine Reduktion des Energieverbrauchs. Die günstigste und umweltfreundlichste Kilowattstunde sei schliesslich jene, die gar nicht verbraucht werde, wird die Genfer Ständerätin Lisa Mazzone zitiert. Das Potenzial sei enorm – so werde der Strom auch im Winter nicht ausgehen.

Die im Raum stehende Forderung nach Steuersenkungen für Benzin lehnen die Grünen als indirekte Subvention für fossile Treibstoffe und Energieverschwendung ab. Stattdessen soll es gezielte Entlastungen für einkommensschwache Haushalte geben, wird die Berner Nationalrätin Aline Trede zitiert.

Die Grünen wollen ihre Forderungen im Rahmen der laufenden Geschäfte im Bereich Energiesouveränität und Klimaschutz einbringen.

SRF 4 News, 09.05.22, 10:30 Uhr;

Jederzeit top informiert!
Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden.
Schliessen

Jederzeit top informiert!

Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

89 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Aktuell sind keine Kommentare unter diesem Artikel mehr möglich.

  • Kommentar von SRF News (SRF)
    Liebe Community, wir bedanken uns für die angeregte Debatte und wünschen einen guten Abend. Liebe Grüsse, SRF News
  • Kommentar von Roger Stahn  (jazz)
    «Für die Grünen ist die Energiewende mit den heute bekannten Technologien machbar.» Die Frage ist nur, welche bekannten Technologien die Grünen hier konkret meinen und wie das praktisch machbar sein solle? Kernkraftwerke z.B., gelten als emissionsfreie Energiequelle mit hoher Energiedichte auf kleinem Platz, grundlastfähig und sie liefern Bandenergie unabhängig der Wetterverhältnissen. Bevor die Grünen vom Bundesrat eine Gesamtstrategie fordern, sollten sie zuerst eine eigene vorstellen können.
  • Kommentar von markus ellenberger  (ELAL)
    Sind schon bald wieder Wahlen?