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Mutmasslicher Täter verletzt Zweites Opfer von Tötungsdelikt in Urnäsch AR identifiziert

  • Zwei Menschen sind am Donnerstagmorgen in Urnäsch bei einem schweren Gewaltdelikt zu Tode gekommen.
  • Die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden konnte das zweite Todesopfer der Gewalttat identifizieren.
  • Zwei weitere Personen wurden verletzt ins Spital eingeliefert.
  • Die Polizei war mit einem Grossaufgebot vor Ort.

Um 8 Uhr ging die Meldung ein, dass in einer Privatwohnung Personen verletzt wurden. Unverzüglich seien der Rettungsdienst und mehrere Polizeipatrouillen aufgeboten worden, teilte die Ausserrhoder Kantonspolizei mit.

In einer Privatwohnung war es zu einem Tötungsdelikt mit einem Messer gekommen. Die 48-jährige Bewohnerin, eine Russin, und eine weitere Frau, deren Identität kurz nach der Tat nicht bekannt war, erlitten tödliche Stich- und Schnittverletzungen.

Warnschild Einsatzleitung vor Ambulanzfahrzeug.
Legende: Die Polizei war in Urnäsch mit einem Grossaufgebot vor Ort. Keystone/GIAN EHRENZELLER

Gemäss aktuellen Erkenntnissen war diese Person in der Wohnung zu Besuch. Mittlerweile konnte die Identität der zweiten Verstorbenen abgeklärt werden. Bei der der zweiten Frau handelt es sich um die Mutter der 48-jährigen, verstorbenen Bewohnerin. Die Frau weilte bei ihrer Tochter und ihrer Enkelin auf Besuch.

Kind des Opfers in sicherer Obhut

Die 7-jährige Tochter der Wohnungsmieterin, eine Schweizerin, wurde mit unbestimmten Verletzungen ins Spital überführt. Das Kind befindet sich in der Obhut eines sicheren Umfelds. Die Betreuung des Kindes ist sichergestellt, wie die Kantonspolizei mitteilt.

Der mutmassliche Täter, ein 23-jähriger türkischer Staatsangehöriger, welcher in der Region wohnhaft ist, wurde ebenfalls mit Schnittverletzungen ins Spital eingeliefert. Er befindet sich in Haft.

Täter ist polizeilich bekannt

Die Gründe, weshalb sich 23-Jährige, welcher in der Nachbarschaft der Opfer wohnhaft ist, in der Wohnung der Opfer aufgehalten hat, sind Teil der intensiven Ermittlungen. Der Mann sei wegen geringfügiger Delikte polizeilich bekannt, jedoch nicht aufgrund von Gewaltdelikten, wie die Kantonspolizei weiter mitteilte.

In welcher Beziehung der Mann zu den Opfern stand, ist Gegenstand der Ermittlungen.

Schweiz aktuell, 16.04.2026, 19:00 Uhr ; 

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