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Nach fünfwöchiger Revision AKW Beznau 1 darf wieder ans Netz

  • Das Kernkraftwerk Beznau 1 in Döttingen/AG darf nach der Jahresrevision wieder ans Netz.
  • Dies hat das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat Ensi entschieden.
  • Die Arbeiten seien vorschriftsgemäss und korrekt ausgeführt wurden, schreibt das Ensi auf seiner Webseite.

Das Kraftwerk erhielt nach der Schlussinspektion am Sonntag nach der fünfwöchigen Revision die Freigabe zum Wiederanfahren. Der Energiekonzern Axpo könne seine Anlage wieder in Betrieb nehmen, schrieb das Ensi weiter.

Der Block 1 in Beznau war am 3. Mai für die Jahresrevision vom Netz gegangen. Die Schwerpunkte der Revision waren Instandhaltungsarbeiten, wiederkehrende Prüfungen und Inspektionen sowie die Inbetriebnahme von neuen Systemen.

Von den insgesamt 121 Brennelementen wurden 20 durch neue ausgetauscht und in den Reaktorkern eingesetzt, wie Axpo mitteilte. Gleichzeitig mit der Revision im Block 1 wurde auch die Erneuerung des Witterungsschutzes an der Containment-Kuppel von Block 2 in Angriff genommen, so die Axpo weiter. Die Arbeiten sollen mehrere Monate dauern.

Beznau 1: Seit 50 Jahren in Betrieb

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Das Kernkraftwerk Beznau
Legende:Der Reaktor im Block 1 ist seit einem halben Jahrhundert am Netz.Keystone
  • Block 1 des KKW Beznau produzierte vor der Revision an rund 400 Tagen mehr als 3.4 Milliarden Kilowattstunden Strom.
  • Dies entspricht dem jährlichen Stromverbrauch von 700'000 Haushalten.
  • Beznau 1 ist seit 1969 in Betrieb und damit einer der weltweit ältesten Atomreaktoren.
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20 Kommentare

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  • Kommentar von N. Schmid  (Schmid)
    Schon merkwürdig: 5 Wochen lange AKW Revision oder eine Schnellabschaltung ist absolut kein Problem für's Netz, aber wehe eine kleine Solaranlage auf einem Dach liefert während der Nacht keinen Strom, wenn sowieso fast alle am Schlafen sind..
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  • Kommentar von Alexander Weljaminoff  (AndererMeinung)
    Ein Argument gegen Atomkraft, das man nie hört: Die Schweiz kann sich einen nuklearen GAU schon geographisch nicht leisten, da fast die gesamte Wirtschaftsleistung im Unterland erbracht wird. In Ländern wie den USA, China und Russland kann der Staat Zonen in der Grösse der Schweiz zum Sperrgebiet erklären und die Bevölkerung einfach umsiedeln. Wäre schmerzhaft, aber machbar. In der Schweiz ist das kaum möglich, und die Folgen eines nuklearen GAU‘s wären wirtschaftlich katastrophal.
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  • Kommentar von Tomas Wirth  (T.Wirth)
    Lieber ein gut funktionierendes AKW als Strom aus erzeugt aus Kohlekraftwerken aus der BRD importieren zu müssen
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    1. Antwort von Alex Terrieur  (Imfeld)
      Kennen Sie nur diese 2 Enegietechniken? - Somit waren Sie sicher bereits vor 30 Jahren, für die Schubladisierung der Solarenergie!
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