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Nach Kampfwahl Ruedi Blumer ist neuer VCS-Präsident

  • Der Verkehrs-Club der Schweiz (VCS) hat einen neuen Präsidenten.
  • Der St. Galler SP-Kantonsrat Ruedi Blumer ist am Samstag von den Delegierten zum Nachfolger von Evi Allemann gewählt worden.
  • Damit bleibt das Präsidium bei der SP.
Ruedi Blumer bekommt Blumen
Legende: Darf sich über seine Wahl freuen: Ruedi Blumer (SP, Bild von 2012). Keystone

Blumer erhielt an der Delegiertenversammlung in Cham ZG im ersten Wahlgang 41 Stimmen, der Luzerner Nationalrat Michael Töngi (Grüne) 38 Stimmen, wie der VCS am Samstag mitteilte. Töngi wurde aber neu in den zehnköpfigen Zentralvorstand gewählt.

Blumer fängt im Juli an

Der 61-jährige Blumer wohnt in Gossau SG und arbeitet noch bis Ende Juli als Lehrer und Schulleiter. Seit mehr als 10 Jahren leitet er als Co-Präsident die VCS-Sektion St. Gallen/Appenzell. Zudem sitzt der SP-Kantonsrat und kommunale Parteipräsident seit vier Jahren im Zentralvorstand des VCS. Er nimmt seine Arbeit Anfang Juli auf.

Die Wahl wurde notwendig, da Evi Allemann im März in den Regierungsrat des Kantons Bern gewählt worden war und deshalb Ende April als Präsidentin zurücktrat. Die SP-Politikerin war fünf Jahre Präsidentin der linksgrünen Verkehrsorganisation mit über 100'000 Mitgliedern.

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Evelyne Knüsel (EvelyneKnüsel)
    Ein frühpensionierter Schulmeister wurde also an die Spitze des VCS gesetzt. Seine Vorgängerinnen Franziska Teuscher und Evi Allemann vertraten die Umweltanliegen glaubhaft und prominent. An der Spitze des VCS bräuchte es vernetzte Persönlichkeiten wie sie, keine Hampelmänner.
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  • Kommentar von Charles Dupond (Egalite)
    Ein Giezendanner kann mit einer buergerlichen Mehrheit nicht nur seine eigenen Geschaeftsinteressen, sondern die ganze Fuhrhalterbranche und deren Quersubventionierung durch den Privatverkehr wirksam vertreten. Bei einem Linken spielts keine Rolle, ob er in einer Schwatzbude sitzt. Beduerfnisse des Konsumenten des OeV und des Strassenverkehrs koennen nur mit Referenden und Initiativen durchgesetzt werden....
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    1. Antwort von Evelyne Knüsel (EvelyneKnüsel)
      Wer das Parlament als "Schwatzbude" herabsetzt, zeigt Geringschätzung der Demokratie und Geschichtsvergessenheit. Schon die Nazis haben das Parlament als "Schwatzbude" verhöhnt. Von National- und Ständerat bin nur mässig begeistert. Parlamente sind aber Institutionen der Demokratie und des Rechtsstaats. Parlament ist der Ort, wo miteinander gesprochen wird. Ohne Parlament gäbe es schliesslich auch keine Referenden und Initiativen. Parlamente verdienen Respekt, und keine Pauschalurteile.
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  • Kommentar von Andrin Ziswiler (Andrinzisi)
    Guten abschluss!
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