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Blick auf das AKW Leibstadt im Kanton Aargau. (Archivbild)
Legende: Leibstadt darf zurück ans Netz – mit Einschränkungen. (Archivbild) Keystone
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Nach längerer Revision Leibstadt darf unter Auflagen wieder ans Netz

  • Das Atomkraftwerk Leibstadt – seit September wegen der Jahresrevision vom Netz – darf wieder angefahren werden.
  • Die Revision hatte länger als geplant gedauert, weil Qualitätsmängel an Brennelementen festgestellt worden waren.

Nach Angaben des Eidgenössischen Nuklearinspektorat (Ensi) ergaben die Kontrollen keine Befunde, die dem Wiederanfahren und dem sicheren Betrieb im Wege stünden. Auf Volllast darf Leibstadt jedoch nicht ans Netz: Laut Ensi müssen die Leistung der Brennelemente und des Kerndurchflusses weiterhin begrenzt werden.

Diese verschärfte Massnahme wurde Anfang 2017 eingeführt, um «lokale Dryouts» zu vermeiden. Bei einem solchen Dryout wird die Hüllrohroberfläche nicht mehr mit einem Kühlmittelfilm benetzt, was zu einem starken Anstieg der Oberflächentemperatur führt. Dies bewirkt eine verstärkte Oxidation des Hüllrohrmaterials.

Bei der Revision wurden in Leibstadt 22 Brennelemente ersetzt, die «Qualitätssicherungsfehler» der Hüllrohre aufwiesen. Würden alle diese Brennstäbe im schlimmsten Fall gleichzeitig einen Hüllrohrschaden aufweisen, würde die Aktivität im Kühlwasser ansteigen.

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8 Kommentare

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  • Kommentar von Achim Frill  (Afri)
    Würde mich interessieren, was alleine diese Reparatur / Revision wieder gekostet hat, bzw. wieviele Solaranlagen man damit hätte finanzieren können.
    1. Antwort von Fabio Wettstein  (FaWe)
      Auf alle fälle wären die Solarzellen besser
  • Kommentar von Lars Graf  (Lars)
    Sonnenkraft und Wassersaft reichen für die Schweiz.
  • Kommentar von Philipp Etter  (Philipp Etter)
    Hat man mittlerweilen herausgefunden, weswegen es zu den Hüllrohrschäden kam? Wenn nicht, halte ich die Wiederinbetriebnahme für fahrlässig, auch wenn mit reduzierter Leistung gearbeitet wird! Sind mittlerweilen alle beim französischen Hersteller nur unzureichend geprüften Brennelemente nachgeprüft worden? Oder geht es wieder einmal nur um's Geld und nicht um die Sicherheit der Normalbevölkerung, die sich nicht von heute auf morgen nach Panama absetzen kann?