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Nach Lastwagenbrand Gotthardtunnel wieder in beide Richtungen befahrbar

  • Weil ein Lastwagen am Montag gegen 10 Uhr bei der Autobahneinfahrt Wassen (UR) in Fahrtrichtung Norden Feuer gefangen hat, musste der Gotthardtunnel für den Verkehr gesperrt werden.
  • Nachdem der Brand unter Kontrolle gebracht werden konnte, war der Tunnel in Richtung Süden am Mittag wieder offen. Gegen 14 Uhr war der Strassentunnel dann auch in Richtung Norden wieder befahrbar.
  • Gesperrt wegen eines Unfalls war zeitweise auch die Axenstrasse zwischen Brunnen (SZ) und Sisikon (UR). Diese ist inzwischen ebenfalls wieder offen.
Lastwagen brennt bei Wassen (UR)
Legende: Ein Lastwagen brannte am Montagvormittag bei Wassen (UR). 20Min/News-Scout

Am Montagvormittag hatte ein brennender Lastwagen auf der Gotthard-Nord-Süd-Achse Staus verursacht. Obwohl sich der Brand des Lastwagens bei Wassen (UR) auf einer Autobahnauffahrt ereignete, sperrte die Polizei den Gotthard-Tunnel vorübergehend vollständig.

Auf beiden Seiten staute sich der Verkehr auf mehreren Kilometern, wie der TCS auf Twitter berichtet. Das Feuer war nach einigen Stunden unter Kontrolle, die Fahrbahn durch den Tunnel wurde am Mittag in Richtung Süden und am frühen Nachmittag in Richtung Norden deshalb wieder freigegeben.

Verkehrsinformationen

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Staukarte von Viasuisse
Legende: viasuisse

Die aktuellen Verkehrsinformationen von Viasuisse finden Sie hier.

Was den Brand ausgelöst hatte, war zunächst unklar. Verletzt wurde niemand. Bereits am Sonntag war der Gotthard-Autobahntunnel wegen eines Fahrzeugbrands für gut eine Stunde gesperrt worden.

Audio
Verkehrsmeldungen vom 12. Juli 2021, 11:03 Uhr
aus Audio Aktuell SRF 3 vom 12.07.2021.
abspielen. Laufzeit 51 Sekunden.

SRF 1, 12.07.2021, 10.03 Uhr;

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10 Kommentare

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  • Kommentar von Manuela Fitzi  (Mano)
    @SRF: Da dieses Thema extrem sensitiv ist, bitte um Information, warum der LKW Feuer gefangen hat. Das ist das absolute Horrorszenario für die meisten, die durch dieses Tunnel fahren, ich will wissen, ob eine Qualitätskontrolle der einfahrenden Fahrzeuge ausreichend sichergestellt ist.
    1. Antwort von SRF News (SRF)
      @Manuela Fitzi
      Guten Tag. Gerne nehmen wir Ihren Input zur Kenntnis. Aktuell liegen uns keine weiteren Informationen vor. Liebe Grüsse, SRF News.
    2. Antwort von Joel Béguin  (Dejoel)
      Vor der Einfahrt in den Tunnel passieren alle Fahrzeuge einen Sensorbalken. Dieser misst ob das Fahrzeug alle Grössenvorgaben einhält. Zudem befinden sich darin auch Wärmesensoren. Sollte ein Lastwagen eine Norm (egal ob Wärme oder Grösse) überschreitet wird der Tunnel auf Rot geschaltet und das betreffende Fahrzeug wird von der KaPo aus dem Verkehr gezogen. Das bietet keine 100 prozentige Sicherheit, aber es ist sehr genau.
    3. Antwort von Lily Mathys  (Alle vergeben)
      @ SRF: schließe mich M.F. an. Auch die Information von J.B. finde ich sehr spannend. Wir sahen alle, was passieren kann bei Brand im Mont Blanc Tunnel. Horror!
    4. Antwort von Manuela Fitzi  (Mano)
      Danke SRF. Wir und viele von unseren Bekannten fahren jährlich mehrmals durch dieses Tunnel. Es ist in exakt 19 Minuten zu machen. Bei solchen Berichten erscheinen diese 19 Minuten aber ziemlich, ziemlich lange. Sogar geübten Fahrern ist mulmig, das sind halt schon allein gewaltige Elemente, ein Berg über dem Kopf, aber ein Feuerinferno ist ein unerträglicher Gedanke.
  • Kommentar von Thomas Leu  (tleu)
    Bundesrat Hans Hürlimann Aussage in der Rede, welche er anlässlich der Eröffnung des Gotthard-Strassentunnels am 5. September 1980 hielt, wurde legendär. Er versprach der betroffenen Bevölkerung, der Gotthard-Strassentunnel werde «niemals ein Korridor für den Schwerverkehr werden». 40 Jahre später planen wir jetzt auch noch eine 2. Gotthardstrassenröhre zu bauen, womit dieses Ziel in noch weitere Ferne rücken wird.
    1. Antwort von Roger Ebischer  (RO.Ebi)
      Ohne den Schwerverkehr würde unsere Wirtschaft auch nicht so aussehen wie Sie heute ist. Dann könnten wir vergessen, dass jeder bei sich ein Auto pro Person stehen hat und das wir uns mal so mir nichts ein E Bike zulegen.
    2. Antwort von Thomas Leu  (tleu)
      @ Roger Ebischer: Wir haben für fast 20 Mrd. Fr. eine NEAT gebaut. Die ist viel leistungsfähiger, sicherer und ökologischer als der Strassentransit durch den Autobahntunnel. Sie karren per Lastwagen sämtliche Güter auf 1'100 m hoch und bremsen Sie danach wieder bis 300m ab; tausendfach täglich. Haben Sie eine Ahnung, was das für eine Energieverschwendung und Umweltverschmutzung ist? Ich habe übrigens ein Velo ohne Motor.
    3. Antwort von Albert Planta  (Plal)
      Tleu: Was nützt eine Mia. Teure Neat wenn Italien nicht imstande ist ihre Anschlüsse den höheren Kapazitäten anzupassen.
    4. Antwort von Thomas Leu  (tleu)
      @ Albert Planta: Wenn wir immer auf Italien warten wollen, dann werden wir das vermutlich nicht mehr erleben und unsere Strassen sind noch überfüllter mit Lastwagen; eben wie in Italien.