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FOKUS: «Mini-Grounding» der Swiss – was steckt dahinter?
Aus 10 vor 10 vom 16.10.2019.
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Nach Triebwerk-Inspektion Swiss nimmt A220-Flugzeuge wieder in Betrieb

  • Die Swiss wird ab Donnerstag den regulären Flugbetrieb wieder aufnehmen.
  • Die Triebwerke seien in einwandfreiem Zustand, sodass die Flugzeuge wieder in den regulären Flugbetrieb zurückkehren, teilte die Swiss mit.
  • Zuvor musste die Airline an den Triebwerken der Flugzeuge vom Typ C-Series/A220 eine Inspektion durchführen.

So hat die Swiss die Inspektion an den 29 Flugzeugen mit Hochdruck vorangetrieben. Bislang seien 23 Flugzeuge der Flotte inspiziert worden und in den Flugbetrieb zurückgekehrt, hiess es weiter. Die Untersuchungen an den restlichen Maschinen würden in der Nacht auf Donnerstag durchgeführt.

Die Arbeiten an den Triebwerken haben am Dienstag und Mittwoch zu spürbaren Einschränkungen im Flugbetrieb der Swiss geführt. Insgesamt an die 100 Flüge mussten annulliert werden und rund 10'000 Passagiere waren davon betroffen. Die Mittelstreckenjets des kanadischen Unternehmens Bombardier setzt die Swiss auf Destinationen in Europa ein.

Stützpfeiler der Swiss-Flotte

Die Swiss bedauert den Vorfall und die vielen Flugausfälle. Die Gesellschaft betont aber auch, dass die Sicherheit der Kunden und der Crew für sie «oberste Priorität» geniesse. Weitere Aussagen zur Ursache der Vorfälle könne man nicht machen, da die leitende Untersuchungsbehörde die Kommunikation in diesem Fall führe.

Die 29-Bombardier-Flieger machen knapp die Hälfe der Europaflotte der Fluggesellschaft aus. Das Paradepferd der Swiss hatte ab 2016 schrittweise die veralteten Jumbolinos ersetzt. Die Maschinen verbrauchen deutlich weniger Treibstoff und können mehr Passagiere transportieren als die Jumbolinos, womit die Swiss mehr Geld verdienen kann.

Quelle: Swiss, 16.10.19A220-100früher CS100früher CS300A220-300Max. Geschwindigkeit871km/hMaschinen920Triebwerke22Pratt & Whitney PW1524G Pratt & Whitney PW1524G-3125145SitzplätzeReichweite6110 km5740 km

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10 Kommentare

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  • Kommentar von Patrik Müller  (P.Müller)
    Interessant im Beitrag wäre, wenn angegeben würde, WAS nun bei allen Triebwerken gecheckt wurde. Denn normalerweise werden die Triebwerke ja regelmässige nach Wartungsplan geprüft. Da muss also eine andere als eine Routineprüfung vorgenommen werden.
  • Kommentar von Ueli von Känel  (uvk)
    Das hat(te) auch etwas Gutes; Flugzeuge am Boden schonen gegenüber jenen in der Luft das Klima. Von daher hätte dieser Unterbruch noch länger dauern können...
    1. Antwort von Beat Reuteler  (br)
      Leider machen Einzelereignisse nichts aus in Bezug auf das Klima. Das ist dasselbe auf der Gegenseite: Auch wenn z.B. Vulkanausbrüche Unmengen von Treibhausgasen freisetzen können, am Klima ändern sie in aller Regel nichts, weil es Einzelereignisse sind. Die Emission verteilt sich nach und nach und man kann bald keinen messbaren Effekt mehr feststellen.
  • Kommentar von Adrian Flükiger  (Ädu)
    Bin gespannt bis die nächste CH-Firma "auffliegt" welche ebenfalls mit Bombardier geschäftet. Auch, wenn hier nun das Triebwerk von P/W (US Firma) das Problem ist: es ist doch der selbe kanadische Hersteller welcher auch in diesem Fall erst mit 3 jähriger Verzögerung ausgeliefert hat. Da war/ist die Swiss im Gegensatz zu den SBB ja noch gut "bedient"...
    1. Antwort von Max Wyss  (Pdfguru)
      Das wird wohl sein, wenn ein Motorschlitten (das ursprüngliche Produkt von Bombardier) seinen Geist aufgibt.