Zum Inhalt springen
Video
Berset widerspricht Brunner
Aus News-Clip vom 14.12.2016.
abspielen. Laufzeit 1 Minute 34 Sekunden.

Nationalrat entlastet Familie Mittelweg bei Prämien für Kinder und Jugendliche

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Nationalrat will Prämien für Kinder und Jugendliche senken.
  • 19- bis 25-Jährige sollen via Risikoausgleich entlastet werden.
  • Damit wären weniger Junge von Prämienverbilligungen abhängig.
  • Kantone sollen die eingesparten Verbilligungen für Kinder einsetzen.

Der Nationalrat hat heute als Erstrat zwei parlamentarische Initiativen beurteilt. Die eine fordert die Prämienbefreiung für Kinder. Die andere eine Änderung der Prämienkategorien für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene.

Der Vorschlag, dass Kinder komplett gratis wegkommen sollten, setzte sich nicht durch. Auch an den bestehenden Prämienkategorien wollte die grosse Kammer nicht rütteln.

Umverteilung innerhalb der Kantone

Die Mehrheit sprach sich dagegen für ein neues Modell aus: Die 19- bis 25-Jährigen sollen via Risikoausgleich entlastet werden. Dadurch wären weniger junge Erwachsene auf Prämienverbilligungen angewiesen. Das somit gesparte Geld sollen die Kantone zur Subventionierung von Kinderprämien einsetzen.

Auf der anderen Seite würden die Prämien Erwachsener um rund 10 Franken steigen, sagte Kommissionssprecherin Ruth Humbel, die einen der beiden Vorstösse initiiert hatte. Das kritisierten GLP, FDP und SVP. Ex-Parteipräsident Toni Brunner meinte, jemand müsse ja die Zeche bezahlen. Dem widersprach Gesundheitsminister Alain Berset: «Die Wahl der Mittel obliegt den Kantonen.»

Gute Aussichten für Vorlage im Ständerat

Auch der Bundesrat wolle, dass sich für die Familien etwas verändere, sagte Berset weiter. Mit 96 zu 91 Stimmen bei 4 Enthaltungen setzte sich die Verbilligung von Kinderprämien nur knapp durch. Die Vorlage geht nun weiter an den Ständerat.

Dort scheint ein Ja wahrscheinlich, denn SP und CVP, die sich für die Entlastung der Familien bei den Krankenkassenprämien einsetzen, besitzen eine Mehrheit.

Jederzeit top informiert!
Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden.
Schliessen

Jederzeit top informiert!

Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

Meistgelesene Artikel