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Neuer Verlag für Satirezeitung Markus Somm wird Chefredaktor des «Nebelspalters»

  • Die Winterthurer Klarsicht AG übernimmt das Satiremagazin «Nebelspalter».
  • Markus Somm, ehemaliger Chefredaktor und Verleger der Basler Zeitung (Baz), wird neuer Chefredaktor.
  • Die Klarsicht AG wurde von Somm und anderen Investoren gegründet.

Thomas Engeli, der bisherige Besitzer des «Nebelspalters», wird als Herausgeber fungieren. Er beteiligt sich an der Klarsicht AG und zieht in deren Verwaltungsrat ein, wie der Nebelspalter Verlag am Donnerstag mitteilte.

Das Amt des Verwaltungsratspräsidenten übernimmt Konrad Hummler, die Redaktionsleitung verbleibt bei Marco Ratschiller.

Die Klarsicht AG wolle den «Nebelspalter» digital neu lancieren, heisst es in der Mitteilung. Dafür würden rund 60 Investoren «beträchtliche» Mittel einschiessen. Die digitale Ausgabe gehe im Frühjahr 2021 online. Die Printausgabe erscheine bis auf weiteres unverändert.

Markus Somm
Legende: Markus Somm wird neuer Chefredaktor des «Nebelspalter». Keystone

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34 Kommentare

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  • Kommentar von Felix Meyer  (gegen unwahre Wahrheit)
    Bei Menschen wie Herrn Somm spielt für mich keine Rolle, welche politischen Ansichten er/sie hat. Ich mag ihn nicht, seine ganze Art nicht. Ich empfinde ihn als überheblich und mit seiner Aussage, er gehöre zur Elite, weil er studieren konnte, bestätigt das. Diskussionen mit ihm sind oft ein Graus, gut ist es so einfach das Programm zu wechseln. Mir geht es nicht darum, dass er eine andere Meinung hat, sondern die Art und Weise wie er diese vertritt. Wie gesagt, ich mag ihn einfach nicht.
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    1. Antwort von Marlies Artho  (marlies artho)
      F. Meyer das ist Ihr gutes recht, wenn Sie dies so empfinden. Jedoch denke ich, sollte man trotz aller Abneigung jemand die Arbeit machen lassen, bevor man schon vor verurteilt. Sympathie und Antipathie dies ist auch menschlich. Vielleicht hilft auch oft selbst Reflexion weiter, dass man selber weiss, dass man auch nicht allen Menschen gerecht werden kann. Ja leider wirken oft Studierte Akademiker arrogant, da ihr wissen durch Bildung entstand. Weisheit jedoch entsteht eher durch Erfahrung.
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    2. Antwort von Marlies Artho  (marlies artho)
      Noch etwas, selber bin ich keine Studierte, was mich aber im Leben immer schon interessierte, sind die unterschiedlichen Menschen und deren Umgang mit einander. Wertschätzung hängt nicht von der Intelligenz ab, sondern es zeigt sich im Umgang miteinander. Wer andere Wertschätzen kann, auch wenn oft nicht gleicher Meinung, sieht vielleicht die Arroganz weniger, weil man selber weiss, wie wertvoll man ist. Einfach so sich selber Wertschätzen bringt mehr Gelassenheit. frdl. Gruss M. Artho
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    3. Antwort von Bendicht Häberli  (bendicht.haeberli)
      @Artho: Mamamia, liebe Frau Artho. Besser kann man menschliche Eigenschaften und deren Erwerb nicht umschreiben. Herzliche Gratulation. Beste Grüsse von einem "Bildungsfernen" (gelernter Automechaniker).
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    4. Antwort von Felix Meyer  (gegen unwahre Wahrheit)
      Ob der neue Nebelspalter ankommen wird, wird sich zeigen. JedeR kann selber entscheiden, ob er/sie dieses Medium kauft, liest oder eben nicht. – Es gibt so viele gebildete Menschen, die weder arrogant sind noch studiert haben. Weisheit entsteht durch Reflektieren von Lebenserfahrung. Sich selber nicht so wichtig nehmen. Einfache, ehrliche Menschen mit scharfem Verstand sind mir um einiges lieber als «Gstudierte» mit vielen Worten und nichts dahinter. Da bevorzuge ich den Bier- zum Weintrinker.
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  • Kommentar von Marlies Artho  (marlies artho)
    Warum wird öfter eine Person kritisiert, wenn seine Arbeit noch nicht einmal ausgeführt wurde in der Redaktion beim Nebelspalter? Warum lässt man eine Person nicht zuerst arbeiten bevor man kritisiert? Vorurteile bringt man wahrscheinlich gegen etwas kaum mehr weg, wenn der Mensch nicht passt. Für mich ist M. Somm ein sehr intelligenter Mensch, aber vielleicht gerade deswegen werden solche Menschen oft kritisiert. Wünsche M. Somm einen guten Start und ein gutes gelingen M. Artho
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    1. Antwort von Albert Planta  (Plal)
      Für Somm sind die Linken die Bösen und die Rechten die Guten, das ist hinlänglich bekannt.
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    2. Antwort von Markus Baumann  (pierrotlunaire)
      @Artho Stimme Ihnen vollkommen zu. Wer sich hier reflexartig negativ äussert, ohne überhaupt eine Zeile gelesen zu haben, outet sich selber als Mensch mit Vorurteilen. Wer immer glaubt, aus der Perspektive der Vergangeheit urteilen zu müssen, verpasst die Gegenwart.Das Links-Rechts-Polit-Brett vor dem Kopf ist leider weit verbreitet, wie die Click-Verteilung hier zeigt. Daran festgenagelt folgt man seiner Vorurteil-Einbahnstrasse und glaubt sich schlau. Offenheit? Ein Fremdwort.
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    3. Antwort von Lothar Drack  (spprSso)
      @Artho und @Baumann: Herr Somm hat sich in den vergangenen Jahren genug profiliert, auch schreibenderweise, dass jedermann und jedefrau, die des Lesens mächtig ist, sich eine eigenen Meinung zur politischen, kulturellen und weltanschaulichen Verortung von eben diesem Herr Somm bilden durfte.
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    4. Antwort von Marlies Artho  (marlies artho)
      Richtig L. Drack da stimme ich Ihnen zu. Um was es mir geht, sind die Vorverurteilungen einer Person, auch wenn man viel weiss über eine Person, heisst dies noch lange nicht, das man mit dem Vorurteil recht hat, bevor eine Person seine neue Arbeit aufnimmt. Auch verlange ich von niemanden, dass man meine Meinung akzeptieren muss, weil ich ja weiss wie unterschiedlich Menschen denken und handeln. Die Vielfalt macht doch das Leben aus und bereichert, erweitert das Denken im allgemeinen, Offenheit
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    5. Antwort von Marlies Artho  (marlies artho)
      L, Drack eine Frage habe ich doch noch. Warum sind Sie der Meinung er habe sich genug profiliert? Warum empfinden Sie dies als profiliert wenn seine Schreibweise Ihnen nicht imponiert. Die Vielfalt zeigt sich nicht nur in der Natur, sondern auch bei Menschen. Nochmals mir geht es nicht nur um die Person, sondern um das Vorverurteilen einer Person bevor jemand seine Arbeit aufnimmt . Jeder soll eine Chance haben, warum nicht M.Somm. Soviel ich weiss verändern sich Menschen ca alle 5 Jahre.
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    6. Antwort von Beat Moor  (Beat Moor)
      @Planta: Das ist nun SEHR vereinfachtes Schwarz-Weiss-Denken! Markus Somm ist ein äusserst intelligenter und kritischer Schreiber, der zu vielen Dingen eine eigene, vom Mainstream unabhängige Meinung zu äussern traut. Dabei benennt er schonungslos Schwächen auf der linken wie auch auf der rechten Seite. Weil er nicht ALLES Linke gut und nicht ALLES Rechte a priori schlecht findet, ist er für viele denkfaule Ideologen schlicht ein Jünger von Blocher. Etwas sehr vereinfacht gedacht, finde ich.
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    7. Antwort von Hans-Ulrich Rechsteiner  (Weitgereister)
      Herr Plantage, das stimmt mehrheitlich ja auch, da hat er schon recht.
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  • Kommentar von Bendicht Häberli  (bendicht.haeberli)
    Somm ist hoch intelligent und wagt Missstände aufzudecken, wo die meisten Journalisten dem "Frieden halber" wegsehen. Ob er als Satiriker Erfolg gaben wird, dürfte fraglich sein. Bitte nicht Islam-Karikaturen veröffentlichen. Charlie Hebdo lässt grüßen.
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    1. Antwort von Felix Raschle  (Der Unglückliche)
      Ich glaube kaum, dass Somm die Rechte satirisch ausleuchten wird. Linke und Rechte auszuleuchten, war ja das starke am Nebelspalter, das jetzt vernichtet wird!
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    2. Antwort von Marlies Artho  (marlies artho)
      Unglücklicher Wer ständig zum vornherein etwas negiert und Veränderungen mit Schwarzmalerei kritisiert, da begreife ich, dass Sie unglücklich sind, weil Sie Menschen keine Chance geben, die vielleicht nicht ganz Ihre Meinung vertreten, schade. Wenn M. Somm auch rechts ist FDP was stört Sie denn so? Hat die Schweiz nicht auch Linksgerichtete Zeitungen Medien? Persönlich finde ich eine Vielfalt besser als eine Einfalt.
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