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Neuer Zug am Gotthard Freie Fahrt für SBB-Hochgeschwindigkeitszug «Giruno»

Nach hunderten Testfahrten wird der neue Stadler-Zug ab Frühsommer auf der Gotthard-Strecke in Betrieb genommen.

Legende: Video Aus dem Archiv: Der neue Hochgeschwindigkeitszug «Giruno» im Test abspielen. Laufzeit 04:41 Minuten.
Aus 10vor10 vom 16.08.2018.

Der neue SBB-Hochgeschwindigkeitszug «Giruno» hat vom Bundesamt für Verkehr (BAV) die Betriebsbewilligung erhalten. Nach mehreren hundert Testfahrten kann der neue Zug auf dem Schweizer Schienennetz fahren.

Die SBB, Link öffnet in einem neuen Fenster will den «Giruno» genannten Zug vom Typ Smile ab Frühsommer schrittweise in Betrieb nehmen, wie der Hersteller Stadler Rail mitteilte. Der Zug darf vorerst gemäss Bewilligung mit 200 km/h verkehren, technisch könnte er bis zu 250 km/h schnell fahren.

Zug für den Gotthard-Neat-Tunnel

Die SBB hat den Hochgeschwindigkeitszug bei Stadler Rail vor fünf Jahren in Auftrag gegeben, um mit der erwarteten grösseren Nachfrage auf der neuen Alpentransversalen (Neat) durch den Gotthard Schritt halten zu können.

Der Zug wurde erstmals 2016 der Öffentlichkeit vorgestellt, seit April 2017 fanden mehrere hundert Testfahrten in den vorgesehenen Einsatzländern Schweiz, Italien, Deutschland und Österreich statt. Die SBB hat bei Stadler 29 Triebzüge bestellt. Dazu besteht die Option, bis zu 92 weitere Züge nachzuordern.

Seit Ende 2016 ist der Gotthard-Basistunnel in Betrieb, Ende 2020 soll der Ceneri-Basistunnel die Flachbahn durch die Alpen vollenden.

Infografik Giruno
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19 Kommentare

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  • Kommentar von Klaus Waldeck  (kdwbz)
    Zum SBB-Debakel: auch wenn sich das Umfeld durch die Erfordernis zu "öffentlichen Ausschreibungen" geändert hat, so können und sollten die Kunden durch verschärfte vertragliche Anforderungen (mit erheblichen Konventionalstrafen und Kautionsbedingungen) die möglichen Lieferanten davon abhalten "Schrott zu liefern". Hat die Rechtsabteilung bei der SBB dieses Problem nicht erkannt oder einfach nicht erkennen wollen ? Mal sehen ob sich das in Zukunft ändert.
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  • Kommentar von Rolf Bolliger  (jolanda)
    Nach diesen zahlreichen Testfahrten durch die Firma und durch Fachleute aus Deutschland (der DB), hoffe ich, dass die Lokführer dieser neuen Züge gründlich auf ihrem neuen Arbeitsplatz instruiert werden. (Viele Störungen "Probleme" entstehen nämlich immer in den ersten Einsatz-Monaten durch technische Fahrfehler (Unwissen) bei den Lokführern!) Etwas, das immer bei neuen Triebfahrzeugen tabuisiert (unter dem Deckel behalten) wird!
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  • Kommentar von Paul Schoenenberger  (Beaumont)
    Dies ist der Erfolg eines Mannes der die Interessen seines Unternehmens (und damit auch seines Landes) als erste Prioritaet sieht. Deshalb hat er auch vor vielen Jahren die Entscheidung getroffen seine Tatkraft in den Dienst der Wirtschaft anstatt der Politik zu stellen. Danke.
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    1. Antwort von Max Wyss  (Pdfguru)
      Ach wie romantisch (Heimatland und so).

      Der besagte Herr ist ein Unternehmer, und that's it. Er hat es fertig gebracht, zusammen mit excellenten Mitarbeitern, die Unternehmung zu dem zu machen, was sie heute ist, nämlich einer international tätigen Firma, die es an Position 5 oder 6 im Weltmarkt geschafft hat.
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