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Alliance Swisspass reagiert auf Kritik
Aus Espresso vom 20.06.2022.
abspielen. Laufzeit 3 Minuten 43 Sekunden.
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ÖV-Begleittickets für Kids Kinder-Swisspass: Digitale Lösung ist in Sicht

«Sicher noch in diesem Jahr» sollen Eltern, Gottis und Grosseltern die Begleitbillette auf ihrem Handy abrufen können.

Dass die günstigen und beliebten ÖV-Begleitbillette für Kinder und Jugendliche zwischen Sechs und Sechzehn fortan nur noch auf einem Kinder-Swisspass verfügbar sein sollen, sorgt bei Vielen für Kopfschütteln. Es sei unrealistisch, dass vor allem die jüngeren Kinder immer an ihre rote Karte denken, wenn sie zum Beispiel mit der Gotte oder den Grosseltern Zug fahren, wird kritisiert.

Doch die ÖV-Branche bleibt dabei: Die Kids sollen fortan die Hauptverantwortlichen für die Begleittickets sein, die pro Kind und Jahr 30 Franken kosten. Über 400'000 solcher Tickets sind zurzeit im Umlauf. In Papierform fürs Portemonnaie der Erwachsenen gibt es die Billette seit Frühling 2022 nicht mehr.

Auf die Kritik reagiert

Doch die Kritik der Kundinnen und Kunden verhallte bei den Verantwortlichen nicht ungehört. Die Branchenorganisation Alliance Swisspass sagt auf Nachfrage des SRF-Konsumentenmagazins «Espresso», es liege nun eine Lösung vor, wie die erwachsenen Begleitpersonen die Juniorkarten und Kinder-Mitfahrkarten auch in ihrem eigenen Swisspass-Konto hochladen und dann bei einer Kontrolle unkompliziert zeigen können.

Wir kämpfen im IT-Bereich aus verschiedenen Gründen mit Engpässen beim Personal.
Autor: Thomas Ammann Alliance Swisspass

Tönt gut, aber ab wann konkret das möglich sein wird, kann Thomas Ammann, Mediensprecher der Alliance Swisspass, noch nicht sagen. «Wir kämpfen im IT-Bereich aus verschiedenen Gründen mit Engpässen beim Personal. Das Projekt hat aber eine sehr hohe Priorität, und wir sind zuversichtlich, dass es sicher noch in diesem Jahr umgesetzt wird.» Nicht vor September und spätestens bis zum Fahrplanwechsel im Dezember 2022, umreisst Ammann die Zeitspanne.

Plan B, bis die Lösung da ist

Bis dann empfiehlt Ammann folgende Übergangslösung: Wer seinen Swisspass zum Beispiel in der SBB-App hinterlegt hat, könne die SBB-Preview-App herunterladen oder irgendeine andere ÖV-App und dort die Juniorkarte oder Kinder-Mitfahrkarte hinterlegen. Grosseltern mit mehreren Enkelkindern müssten dann freilich gleich mehrere Apps laden.

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Auch nicht unkompliziert und wohl reichlich zeitraubend ist die andere Übergangslösung: Sich bei seinem Swisspass-Konto ausloggen und dann mit einem oder mehreren Kinder-Logins wieder neu einloggen und die Karte vorweisen. Ein solches Login ist zwar freiwillig, aber unentbehrlich, um den Inhalt der roten Swisspass-Karte auch digital verfügbar zu haben. Es braucht dazu eine E-Mailadresse und ein Passwort.

Espresso 20.06.22, 08:13 Uhr

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20 Kommentare

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  • Kommentar von SRF News (SRF)
    Liebe Community, vielen Dank fürs Mitdiskutieren. Wir schliessen die Kommentarspalte nun – auf ein nächstes Mal!
  • Kommentar von Claude Nobs  (bernstein)
    Einfacher als verschiedenste Apps zu laden ist wohl die Logins auf dem Natel zu speichern und dann bei der Kontrolle durch den Kondikteur aus- & einloggen.
    Der wird sich wenig freuen (vor allem bei mehreren Kindern), es gibt aber keine Regel wonach man den Fahrschein innerhalb 10 Sekunden vorzuweisen hat und sonst eine Busse bezahlen muss.
  • Kommentar von Sebastian Krüger  (Sebastian Krüger)
    Swisspass und Tickets anderer dabei haben können währe ohnehin sehr nützlich. Man sollte nicht nur für seine Kinder sondern auch für Partner/Partnerin alles vorweisen können was für die Reise der Familie nötig ist.
    Ausserdem wäre es gut Ticket-Buchungen auf die App von Partner/Partnerin kopieren zu können falls man selbst aus irgendeinem Grund bei der Reise doch nicht dabei sein wird aber für die ganze Familie gemeinsam gebucht hat.