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Legende: Audio Rettungsschwimmer: «Aufhebung der Promillegrenze ist ein bedauerlicher Entscheid» abspielen. Laufzeit 01:29 Minuten.
01:29 min, aus Audio SRF 1 vom 01.05.2019.
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Party geht ab 2020 weiter Keine Promillegrenze für Böötler mehr

  • Der Bundesrat hebt die Promillegrenze für Gummibootfahrer per Anfang 2020 auf.
  • Für Freizeitkapitäne gilt aber weiterhin: Das Boot darf nur von fahrtüchtigen Personen gesteuert werden.
Legende: Video Aus dem Archiv: Promillegrenze soll aufgehoben werden abspielen. Laufzeit 00:39 Minuten.
Aus SRF News vom 02.07.2018.

Die 0.5-Promillegrenze für Fahrer von Sport- und Freizeitschiffen war erst im Februar 2014 eingeführt worden. Im Schiffsverkehr gilt seither derselbe Alkoholgrenzwert wie im Strassenverkehr.

Nun hat der Bundesrat entschieden, die alte Praxis, die vor 2014 in Kraft war, wiedereinzuführen. Das Bundesamt für Verkehr (BAV) hatte die Verordnungsänderung vor einem Jahr in die Vernehmlassung geschickt.

Hauptsache, es passiert kein Unfall

Zwar ist es auch weiterhin nicht erlaubt, ein Schiff zu führen, wenn die Fahrfähigkeit wegen Alkohol beeinträchtigt ist. Die Binnenschifffahrtsverordnung definiert jedoch nicht mehr, ab welchem Promillewert jemand als fahrunfähig gilt. Solange kein Unfall passiert, haben Segler und Motorbootfahrer daher in der Regel nichts zu befürchten.

Der Bundesrat erklärte die Kehrtwende damit, dass die Einhaltung des Alkoholwertes bei Führern von Gummibooten und kleinen Schiffen schwierig zu kontrollieren sei. Und «von diesen Booten geht eine geringere Gefährdung aus als von motorisierten Schiffen». Keine Promillegrenze gibt es für Kapitäne von Schiffen, die kürzer als 2.50 Meter sind – beispielsweise Strandboote und ähnliche Bootsarten wie Paddelboote, Rennruderboote, Windsurf- und Kiteboards sowie nicht motorisierte Gummiboote bis zu einer Länge von vier Metern.

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11 Kommentare

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  • Kommentar von Ueli von Känel (uvk)
    Das Motorbootfahren ist m.E. nicht weniger anspruchsvoll als Autofahren. Im Hochsommer, vor allem an schönen Wochenenden ist ein See dicht befahren von Booten und mit Schwimmern belebt; hier unfallfrei mit Motorbooten unterwegs zu sein, erfordert höchste Aufmerksamkeit. Somit erachte ich eine Promilleobergrenze als notwendig. Ich weiss nicht, was diese Liberalisierung wirklich will; ist es die entsprechende Lobby, die hier agiert hat oder die allzu grosse Hinneigung zum Konsum ohne Grenzen?
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  • Kommentar von Rudolf Räber (Eins)
    Apropos Titel, auch hier fehlt wieder jegliches Feingefühl. Anstatt sachlich zu berichten, kommt wie so oft Neid und Vorurteil zum Ausdruck. Gemäss diesem Titel muss man ja Alkohol gleich Party folgern.
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  • Kommentar von Rudolf Räber (Eins)
    Ganz vernünftig der Entscheid des BR. Denn weiter kommen wir nur mit Eigenverantwortung. Dazu gehören auch Respekt und Mitgefühl. Mit Abschreckung und Strafandrohung bewirken wir nur das Gegenteil.
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