Zum Inhalt springen

Header

Navigation

Legende: Audio Patrouille Suisse fliegt über falsches Dorf abspielen. Laufzeit 02:01 Minuten.
Aus Regionaljournal Basel Baselland vom 07.07.2019.
Inhalt

Patrouille Suisse Knapp daneben ist auch vorbei

Statt über Langenbruck (BL) flog die Jet-Formation der Schweizer Luftwaffe über Mümliswil im Nachbarkanton Solothurn.

Die Fliegerstaffel «Patrouille Suisse» hat am Samstag das Ziel eines Überflugs um rund sechs Kilometer verfehlt. Statt über Langenbruck (BL) flogen die Jets der Schweizer Luftwaffe über Mümliswil im Nachbarkanton Solothurn.

Armeesprecher Daniel Reist bestätigte gegenüber dem Regionaljournal Basel einen Bericht von 20Minuten online. Der Leader der Patrouille Suisse habe im Anflug das grosse Festareal mit dem Festzelt in Mümliswil (SO) gesehen, weshalb er sich entschied, dieses Gelände zu überfliegen.

Eigentlich hätte die Fliegerstaffel die Gemeinde Langenbruck (BL) überfliegen sollen, wo die Gedenkfeier zum hundertsten Todestag des Schweizer Flugpioniers Oskar Bider stattfand. Bider war dort geboren worden.

Stattdessen bekamen im wenige Kilometer entfernten Mümliswil-Ramiswil die Besucher und Teilnehmer am 31. Nordwestschweizerischen Jodlerfest die «Patrouille Suisse» im Formationsflug zu sehen.

Navigation mit Karte und auf Sicht

Laut Armeesprecher Reist ist der Irrtum nicht besorgniserregend. Die Kampfflugzeuge der «Patrouille Suisse», alles Tiger F-5E, seien mit Navigationsinstrumenten bestückt, die über vierzig Jahre alt seien.

«Navigiert wird mit Karte, Filzstift und auf Sicht.» GPS oder andere moderne Technik suche man in diesen Flugzeugen vergeblich. Deshalb seien die Jets auch nicht mehr für Kampfeinsätze geeignet und würden auch nicht dafür eingesetzt. «Im Ernstfall würde man damit gar keine Ziele anfliegen», sagte Reist.

Legende: Video Aus dem Archiv: Patrouille Suisse am Lauberhorn abspielen. Laufzeit 00:45 Minuten.
Aus sportlive vom 13.01.2018.
Schliessen

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

26 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Patrik Müller  (P.Müller)
    Immerhin ist anschliessend die ganze Ptrouille nicht in Schupfart gelandet, dort hätte es ja auch einen Flugplatz gehabt... Aber eben, vor noch nicht all zu langer Zeit landeten die Amis in den USA eine riesiege Transportmaschiene auf dem falschen Flugplatz und sie konnte von dort nicht mehr wegfliegen...Und auch Navis haben ihre Tücken, da kann ja jeder Profiautofahrer unter uns ein Lied davon singen. Es werfe den ersten Stein wer selber noch nie einen Fehler gemacht hat!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Peter König  (Vignareale)
    Tiger F-5W sagt mir zwar nichts
    Aber so oder anders das Ganze
    Ist sehr peinlich im Ernstfall wären eigenenTruppen ins Feuer
    gekommen bitte einmal klar überlegen
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Alex Kramer  (Kaspar)
    "...Tiger F-5E, seien mit Navigationsinstrumenten bestückt, die über vierzig Jahre alt seien."
    Höhen- und Geschwindigkeitsmesser, Kompass, Künstlicher Horizont, Wendezeiger und Variometer gehören zur Grundausstattung für den Instrumentenflug und sind nebst Karten als Backup für das GPS ebenso in jedem zeitgemässen Segelflugzeug anzutreffen.
    Vielleicht lag es ja an den 40-jährigen Filzern, oder was wollte uns die Armee da wieder mal auftischen?
    Ablehnen den Kommentar ablehnen