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Petition eingereicht Über 60'000 Unterschriften gegen geplante UKW-Abschaltung

  • Gegen die geplante Einstellung der UKW-Radiosender in der Schweiz ist beim Bund eine Petition eingereicht worden.
  • Für das von Radiounternehmer Roger Schawinski lancierte Ansinnen sind 60'615 Unterschriften zusammengekommen.
  • Die UKW-Abschaltung soll ab 2022 erfolgen.
Video
Aus dem Archiv: Doris Leuthard steht hinter Roger Schawinski
Aus Tagesschau vom 03.06.2021.
abspielen

Die Petition richtet sich an Medienministerin Simonetta Sommaruga, ans Bundesamt für Kommunikation sowie an die Generaldirektion der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG). Sie sollten die geplante Einstellung aller UKW-Sender rückgängig machen, teilte Radio-1-Geschäftsführer Roger Schawinski mit. Ein vorzeitiges Abstellen aller UKW-Sender verletzte die im Radio- und Fernsehgesetz garantierte Empfangsfreiheit.

Bis Januar 2023 ist spätestens Schluss mit UKW

Im Zuge des Übergangs von der analogen zur digitalen drahtlos-terrestrischen Radioverbreitung soll mit den UKW-Frequenzen gemäss einer Vereinbarung der privaten Radiobetreiber bis spätestens im Januar 2023 Schluss ein. Die SRG will ihre UKW-Sender im August 2022 abschalten.

Audio
Aus dem Archiv: Medientalk – wie geht es weiter mit UKW?
33:09 min, aus Medientalk vom 29.05.2021.
abspielen. Laufzeit 33:09 Minuten.

Der Bundesrat schuf in den letzten Jahren die rechtlichen Grundlagen für den Umstieg, und er gewährt den Radioveranstaltern während der Übergangsphase finanzielle Unterstützung für die DAB+-Verbreitung. Die UKW-Funkkonzessionen laufen Ende 2024 ab.

SRF 4 News, 21.07.2021, 10 Uhr;

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65 Kommentare

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  • Kommentar von Denise Casagrande  (begulide)
    Wie schafften es die Ur-Menschen nur, zu überleben, ja überhaupt zu existieren, ohne die immense Masse an elektonischen, digitalen, etc Hilfsmittel, wie Radio, Handy, Computer und Co....?
    Da kommt automatisch die Frage auch, wie "hilfs-bedürftig, absolut abhängig" ist der Mensch 2021 wirklich im Vergleich zu den Urmenschen??
    Das LEBEN ist endlich, da nützt keine Technik, Elektronik, Medizin, Pharmaceutika,.....
    Oftmals ist weniger - mehr!
  • Kommentar von Marc Tobler  (marctobl)
    Ich habe zwei DAB+ Radios gehabt, beide innert weniger Jahre kaputt. Der Empfang und Klang war klar schlechter als über UKW. Was nützen mehr Sender, wenn der Ton immer wieder ausfällt? Millionen Schweizer sollen zum Umstieg auf ein unnötiges neues System gezwungen werden. SRF spart ein paar Franken und wir sollen uns dafür für hunderte von Franken neue Autoradios einbauen lassen mit aufgeklebter Front-Scheibenantenne (hübsch!) und ohne gescheiten Empfang. Oder am besten grad ein neues Auto.
  • Kommentar von Jean-Pierre Schibich  (spectator)
    Grundsätzlich eine gute Sache. DAB+ bietet nach meiner Erfahrung CD-Qualität, sogar nur mit Wurfantenne. Das Problem: Der Empfang ist noch längst nicht überall gewährleistet, weil offenbar Antennen fehlen. Die unterschiedlichen Systeme der Telekomanbieter (Kabel oder Internet) sind auch nicht gerade hilfreich. Das war bei der Umstellung von MW auf UKW anders (gleiche Steckdose, neues Gerät). Deshalb: unbedingt zuerst Infrastruktur schaffen und dann umstellen.