Burkhalter-Nachfolge Pierre Maudet steigt ins Rennen

Konkurrenz für Ignazio Cassis: Der Genfer Pierre Maudet möchte für den zurücktretenden Didier Burkhalter in den Bundesrat.

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Der Polit-Shootingstar aus Genf will in den Bundesrat

1:53 min, aus Tagesschau vom 4.8.2017
  • Der erst 39-jährige Genfer FDP-Staatsrat Pierre Maudet steigt ins Rennen um die Nachfolge des zurücktretenden Bundesrates Didier Burkhalter.
  • Die FDP Genf zeigte sich erfreut und schlägt den kantonalen Delegierten mit «Enthusiasmus» vor, Maudets alleinige Kandidatur zu unterstützen.
  • Ob sie das tun werden, zeigt sich am 8. August. Dann findet die Delegiertenversammlung in Genf statt.

Erst gestern verzichtete Parteikollege und Genfer FDP-Vize Christian Lüscher auf eine Kandidatur und machte so den Weg für Maudet frei. Dieser ist verheiratet und hat drei Kinder.

Noch bis nächsten Freitag haben die Kantonalparteien Zeit, der FDP Schweiz Kandidaten und Kandidatinnen für die Nachfolge Burkhalters vorzuschlagen. Am 20. September wird die Bundesversammlung den neuen Bundesrat oder die neue Bundesrätin wählen.

Damit erhält der bisher einzige bekanntgegebene Kandidat, Ignazio Cassis aus dem Tessin, Konkurrenz aus der Romandie. Der Kanton Genf hatte seit dem Rücktritt von Micheline Calmy-Rey 2011 keine Vertretung mehr im Bundesrat. Dies soll sich mit Maudet nun ändern.

Die FDP des Kantons Waadt hatte angekündigt, mögliche Kandidaten am 10. August zu nominieren. FDP-Staatsrätin Jacqueline de Quattro hat ihre Bereitschaft zu Kandidatur bereits angekündigt. Weitere Favoritin ist die Nationalrätin Isabelle Moret.

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«Pierre Maudet, wie schätzen Sie Ihre Chancen ein?»

1:32 min, aus 10vor10 vom 4.8.2017

Sendungsbeitrag zu diesem Artikel

  • Tessiner FDP will Einer-Ticket

    Aus Tagesschau vom 1.8.2017

    Die Tessiner FDP schickt für die Nachfolge des zurücktretenden Bundesrats Didier Burkhalter Ignazio Cassis als einzigen Kandidaten ins Rennen. Er wurde von den Delegierten klar nominiert. Cassis wird aber noch Konkurrenz aus der Westschweiz bekommen. Einschätzungen von Bundeshausredaktorin Nicole Frank.