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Streit bei den bürgerlichen Jungparteien
Aus Tagesschau vom 22.09.2019.
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Polit-Zoff Bürgerliche Jungparteien streiten sich um Renten-Initiative

Die Initiative habe man gemeinsam einreichen wollen. Nun seien die Jungfreisinnigen jedoch vorgeprescht.

Dicke Luft bei den bürgerlichen Jung-Parteien: Der Grund ist der Alleingang der Jungfreisinnigen bei der Renten-Initiative. Abgemacht gewesen sei, dieses Geschäft gemeinsam zu lancieren. Nun stellen sich die erzürnten Jungparteien von GLP, EVP, CVP, BDP und SVP gegen die Initiative. Gemeinsam haben sie heute ein entsprechendes Communiqué verfasst.

Idee gemeinsam besprochen

Vor einigen Monaten hätten sich die bürgerlichen Jungparteien nämlich getroffen, um die Idee der Jungfreisinnigen einer gemeinsamen Renten-Initiative zu besprechen. Dann sei der Jungfreisinn aber im Alleingang vorgeprescht und hätte die Initiative lanciert, ärgert sich der Co-Präsident der Jungen EVP, Dominic Täubert: «Dieser Alleingang gefährdet die Sache.»

Und Benjamin Fischer, Präsident der jungen SVP, doppelt nach: «Das Thema ist zu wichtig für solche Spielchen. Die Jungparteien sprechen schon lange darüber. Die Jungfreisinnigen haben das Thema nicht für sich gepachtet».

Vorwurf: Billiger Wahlkampf

Der Präsident der Jungfreisinnigen, Andri Silberschmidt, reagiert verärgert auf die Vorwürfe. Dass sie eine Renten-Initiative ausarbeiten, hätten sie schon im Oktober 2018 kommuniziert. Er wirft den Kollegen der anderen Jungparteien vor, billigen Wahlkampf zu betreiben: «Es ist ja kein Zufall, dass sie uns vier Wochen vor den Wahlen einen solchen Vorwurf machen.»

Das sehen die anderen bürgerlichen Jungparteien anders. Die Initiative genüge auch inhaltlich nicht. Deshalb prüfen sie nun, ob sie eine Gegeninitiative lancieren wollen. «Eine Gegeninitiative ist definitiv ein Thema, wir wollen alle zusammen arbeiten», so Remo Zuberbühler, Präsident Junge BDP Schweiz.

Auch wenn dies ein schwieriges Unterfangen sei, so Sarah Bünter, Präsidentin der Jungen CVP: «Wenn wir zwei einzelne Initiativen haben, dann verzetteln sich die Ressourcen und das schadet letzten Endes der ganzen Sache».

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10 Kommentare

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  • Kommentar von Alex Volkart  (Lex18)
    Die Rente sollte nicht nur abhängig sein von der Höhe des zuvor verdienten Lohnes sondern auch von der schweren Arbeit die viele Niedriglöhner verrichten. Das würde zum Beispiel auch hart Arbeitende wie z.B. Bauarbeiter, Mechaniker oder Lehrer mehr begünstigen.
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  • Kommentar von M. Kaiser  (Klarsicht)
    Die Steuerabgaben der Grosskonzerne und Reichen Mittelständler sind viel zu niedrig , sie geben den Mehrwert durch die Rationalisierung -die ja von den heutigen Rentnern mit vorangetrieben wurde nicht weiter an die, die nun in der Rente sind und Anteil haben sollten an diesem Mehrwert. Hört endlich auf zu lügen, man könne das nicht finanzieren !
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  • Kommentar von Alex Schneider  (Alex Schneider)
    Die langfristige Sicherstellung der AHV-Finanzierung kann nicht über die Anpassung des normalen Renteneintrittsalters an die veränderte Lebenserwartung erfolgen. Aufgrund der Arbeitsbelastung des modernen Arbeitsmarktes wäre eine generelle Erhöhung des Renteneintrittsalters kontraproduktiv. Gute Alternativen sind: Flexibilisierung des Renteneintrittsalters; Beitragserhöhungen, ev. auf Kosten von mehr Lohn, höhere MwSt, Finanztransaktionsst., Kapitalgewinnst., Umlagerung des Bundesbudgets für AHV
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    1. Antwort von Susanne Saam  (Biennoise)
      @Alex Schneider- Sie listen schon einige Möglichkeiten auf. Eine weitere wäre die Einführung von Sozialabgaben für Roboter, zum Beispiel selbstfahrende Busse.
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    2. Antwort von Dölf Meier  (Meier Dölf)
      Das sind brauchbare Ideen. Fliesst kein, oder zu wenig Geld, so können auch nur mcikrige Renten ausbezahlt werden. So oder so werden sie wieder mit Transparenten auf die Strasse gehen. Warum geht es der Schweiz so gut - es wird mehr gearbeitet als gestreikt!
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