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Postauto-Skandal Schwaller erklärt die Untersuchung zur Chefsache

Urs Schwaller, im Hintergrund Logo des Post
Legende: Urs Schwaller will Objektivität in die Untersuchung bringen. Keystone

Nach der öffentlichen Kritik an der Schweizerischen Post und insbesondere an der Konzernleiterin Susanne Ruoff nimmt nun Verwaltungsratspräsident Urs Schwaller das Steuer in die Hand.

«Ich bin seit Anbeginn der Untersuchungen in engem Austausch mit der Konzernleiterin. Ich habe den Sachverhalt heute erneut intensiv diskutiert, sowohl mit der Konzernleiterin und der internen Taskforce als auch mit den externen Experten», äussert sich Schwaller in einer Medienmitteilung. Der Verwaltungsrat unterstütze die eingeleitete lückenlose Aufklärung bezüglich des Sachverhalts über die ganze Zeitperiode.

Vertrauen in Post-Chefin getrübt

Er werde gestützt auf die aktuellen Ergebnisse der laufenden Untersuchungen zeitnah über die nächsten Schritte entscheiden und entsprechend informieren. Nach Einschätzung von SRF-Bundeshausredaktor Erwin Schmid sind das nicht die Worte eines Verwaltungsrats, der nach wie vor vollstes Vertrauen in seine Chefin besitzt.

Zusätzlich will Schwaller nun selbst die Untersuchungen überwachen: «Um nach den Vorwürfen der letzten Tage und Stunden die Objektivität der externen Untersuchung zu gewährleisten, werden die mit der Untersuchung beauftragten externen Experten direkt an den Verwaltungsratspräsidenten rapportieren.»

Welche Rolle die Post-Chefin Susanne Ruoff in Zukunft spielen soll, ist noch völlig unklar. Im Moment stehe sie unter riesigem Druck aus der Politik, sagt Schmid weiter. «Wenn dieser Druck anhält, dann dürfte es für Susanne Ruoff schwierig werden und letztendlich auch für den Verwaltungsrat, der entscheiden muss, ob sie als Post-Chefin nach wie vor glaubwürdig ist oder nicht.»

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Einschätzungen von Erwin Schmid
Aus Tagesschau vom 08.02.2018.
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12 Kommentare

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  • Kommentar von Peter Boos  (Brionese)
    Selbstverständlich sind das kriminelle Machenschaften, wenn eine Firma jemand um 78 Mio erleichtert! Ist jedenfalls in der freien Wirtschaft so.
  • Kommentar von Charles Dupond  (Egalite)
    Da wird der Bock zum Gaertner gemacht. Versagen und Verbrechen von Befehlsnotstaendern in Betrieben sind vor allem Fehlforderungen des VR und dessen Vernachlaessigung der Aufsichtspflichten ueber deren Umsetzung zu verdanken. Und das nicht nur in Bundes-AG....
  • Kommentar von Michel Koller  (Mica)
    Der Verwaltungsrat hätte ja eine Kontrollfunktion und sieht bei dieser Geschichte auch nicht gerade gut aus. In wie fern nun ein Verwaltungsratspräsident die geeignete Person ist, um ganz Vorne bei der Untersuchung mitzumachen, erschliesst sich mir nicht ganz.