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Flexibler Fahrplan durch Postauto-Taxis
Aus HeuteMorgen vom 01.11.2018.
abspielen. Laufzeit 02:16 Minuten.
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Postauto testet Bus-Taxis Neue Mobilität dank «Kollibri»

Postauto fährt ins Zeitalter digitalisierter ÖV-Verbindungen. Ein Test läuft in Brugg/AG – Radio SRF fuhr mit.

Mit einer App per Telefon kann man den Bus im Raum Brugg/AG neuerdings bestellen. Die App zeigt einem die ungefähre Ankunftszeit und pünktlich fährt schliesslich ein sechsplätziger Kleinbus vor.

Eigentlich handelt es sich hier um ein Taxi – Postauto macht daraus allerdings einen Bus. Denn der «Kollibri»-Bus sammelt auf dem Weg zur gewünschten Destination noch weitere Fahrgäste auf.

Bedarfsgerechter Einsatz

Bei Postauto verantwortet Martina Müggler dieses Projekt. Sie ist in der neuen Geschäftsleitung für Innovationen zuständig. Da habe man mit der digitalen Technologie viele Möglichkeiten, erklärt sie. «Das sind Möglichkeiten, um die Kapazitäten – also unsere Fahrzeuge – besser auszulasten. Wir können diese bedarfsgerechter einsetzen. Da, wo die Nachfrage auch besteht, können wir dank der Digitalisierung, dank dieser Hilfsmittel eben auch neue und bessere Angebote schaffen, die unsere Ressourcen schonen.»

Kollibri Bus-Taxi
Legende: Neue Mobilitäts-Idee von Postauto: In der Region Brugg bietet das Unternehmen Bus-Taxis an. kollibri

Wenn zu schlecht frequentierten Zeiten grosse leere Busse herumfahren, sei dies nicht unbedingt sinnvoll. Zudem profitierten auch die Passagiere, sagt Müggler. Und zwar durch mehr Flexibilität: Man muss nämlich zu keiner Haltestelle laufen.

Mobilitätsbeispiel Helsinki

Die neue Innovationschefin bei Postauto hat die Mobilitätstrends in verschiedenen Ländern studiert. Überall werde Neues ausprobiert. Interessant sei beispielsweise Helsinki. Dort will man keine Privatfahrzeuge mehr in der Stadt, sondern nur noch Mobilitätsabos, erläutert Müggler: «Das Interessante an diesem Konzept ist, dass es auch nach einer Flatrate abgerechnet wird. Das heisst, wie bei einem Handy-Vertrag zahle ich einfach pro Monat einen Fixbetrag und kann dann beliebig viele Fahrten, Automieten oder auch Bike-Sharing-Mieten beziehen».

Entscheid nach Testbetrieb

In Brugg probiert die Postauto AG nun mit «Kollibri» etwas Neues aus. Ob es funktioniert, muss sich allerdings noch zeigen. Nach einem einjährigen Testbetrieb wird entschieden, ob diese Bustaxi-Idee auch andernorts eingeführt werden könnte.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von marlene Zelger  (Marlene Zelger)
    Dann würden also noch mehr kleine Postautöli die Strassen verstopfen, noch mehr Abgase auspuffen? Würden dann diese "Vgeli" auch nachts herumschwirren, wenn keine Züge mehr fahren, wie das heute die Nachtbusse (Nachtstern) tun?.
  • Kommentar von marlene Zelger  (Marlene Zelger)
    Heute fahre ich mit dem Postauto in einer knappen halben Stunde von Stans nach Beckenried. Der Kolibri würde Seitenstrassen bedienen, vor den gewünschten Häusern halten. Oh, dann müsste man mindestens eine Stunde von Stans nach Beckenried einberechnen. G'spunnä!
    1. Antwort von Albert Planta  (Plal)
      Beim Kollibri handelt es sich um einen Kleinbus für höchstens 6 Fahrgäste.