Zum Inhalt springen

Header

Inhalt

Proteste gegen Lukaschenko Schweizer Doppelbürgerin in Belarus verhaftet

  • In Belarus (Weissrussland) ist am vergangenen Samstag eine schweizerisch-belarussische Doppelbürgerin verhaftet worden.
  • Die Schweizer Botschaft in Minsk steht in Kontakt mit den lokalen Behörden und der Familie vor Ort.
Video
Heimliche Amtseinführung von Lukaschenko
Aus Tagesschau vom 24.09.2020.
abspielen

Das Aussendepartement (EDA) bestätigte auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA einen entsprechenden Artikel des «St. Galler Tagblatts». Weitere Angaben dürfe das EDA aus Gründen des Daten- und Personenschutzes nicht machen. Laut der Samstagsausgabe der Zeitung handelt es sich um eine St. Gallerin, die vergangenen Samstag an der Frauendemonstration teilgenommen hatte.

Mehr als 300 Festnahmen

Bei der Protestaktion von Frauen gegen Staatschef Alexander Lukaschenko vom 19. September hat es nach Angaben von Menschenrechtsorganisationen mehr als 300 Festnahmen gegeben. Das Bürgerrechtsportal spring96.org veröffentlichte die Namen von 314 Frauen, die bei der Aktion in der Hauptstadt Minsk in Gewahrsam kamen.

Seit der Präsidentenwahl am 9. August kommt es in Belarus täglich zu Protesten. Lukaschenko hatte sich mit 80.1 Prozent der Stimmen nach 26 Jahren im Amt erneut zum Wahlsieger erklären lassen. Die Opposition hält dagegen Swetlana Tichanowskaja für die wahre Siegerin.

Das EDA erklärte, bereits im Anschluss an die umstrittenen Präsidentschaftswahlen seine Sorge über die angespannte Lage Ausdruck verliehen zu haben. Man habe die Behörden mehrmals unmissverständlich aufgerufen, die Menschenrechtsverpflichtungen zu achten, friedliche Demonstrationen zuzulassen und inhaftierte Demonstranten wieder freizulassen, so das EDA.

SRF 4 News, 24.09.2020, 07:00 Uhr;

Jederzeit top informiert!
Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden.
Schliessen

Jederzeit top informiert!

Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

19 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Franz NANNI  (Aetti)
    Ich schreibs nochmal: Mitgegangen mitgehangen.. ob Recht oder Unrecht... Sie hat das Risiko gekannt... also!
    1. Antwort von Christian Tesoro  (tesoro97)
      Herr Nanni anstatt hier auf belehrend zu tun, zeigen sie wenigstens ein bisschen Respekt gegenüber die Menschen, die gegen eine Korrupte und Menschenverachtende Regierung vor gehen und ihr Leben auf das Spiel setzen!
  • Kommentar von Bendicht Häberli  (bendicht.haeberli)
    "Laut der Samstagsausgabe der Zeitung handelt es sich um eine St. Gallerin, die vergangenen Samstag an der Frauendemonstration teilgenommen hatte." Dies ist zwar mutig aber nicht intelligent. Da der Westen KEINE Mittel hat und auch nicht den Mut aufbringt, um die Oppositionellen in Belarus zu unterstützen, kann ein Umsturz nur von Aussen geplant werden. Jedoch dürften Jahre vergehen, bis sich ein Demokratisierungsprozess in Gang setzen könnte. Zünglein an der Waage: Putin.
  • Kommentar von Urs Petermann  (Rhf)
    Ich nehme an, dass die Verhaftete belarusischer Abstammung ist und Schweizerin geworden ist. Wer aus dem früheren Einflussbereich der UdSSR stammt, sollte eigentlich die kommunistischen Spielregeln bei Demonstrationen kennen.
    1. Antwort von Manuela Fitzi  (Mano)
      Präzise analysiert. Herzlichst, eine Bürgerin, die auch aus einem postkommunistischen Staat stammt.