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Prozess in Genf Französischer Komiker Dieudonné zu einer Geldstrafe verurteilt

  • Der französische Komiker Dieudonné M’Bala M’Bala wird von dem Genfer Polizeigericht zu einer Geldstrafe von 180 Tagen à 170 Franken pro Tag verurteilt.
  • Er war wegen Rassendiskriminierung, Beschimpfung und wegen übler Nachrede angeklagt.
  • Die Vorwürfe gehen auf zwei Auftritte im Jahr 2019 in Nyon und Genf zurück.
  • Der Angeklagte war bei der Urteilsverkündung nicht anwesend.
Audio
Aus dem Archiv: Prozess gegen Holocaust-Leugner
04:18 min, aus Echo der Zeit vom 05.07.2021.
abspielen. Laufzeit 04:18 Minuten.

Die Vorwürfe gegen den Komiker gehen auf zwei Auftritte im Jahr 2019 in Nyon und Genf zurück. Damals führte Dieudonné sein Stück «En vérité» («in Wahrheit») vor. Dabei leugnete er in der Rolle einer Person, die in einem abstürzenden Flugzeug sitzt, die Existenz der Gaskammern im Holocaust. Zudem muss er sich der Beschimpfung verantworten, weil er die CICAD – eine Westschweizer Organisation, die gegen Antisemitismus kämpft – verunglimpfte.

Dieudonné wurde in der Vergangenheit wegen hasserfüllten und antisemitischen Äusserungen mehrfach von der französischen Justiz verurteilt.

Echo der Zeit, 5.7.2021, 18 Uhr;

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Markus Fischers  (Fischers)
    Wenn Politiker, Medien etwas gegen Ausländer sagen ist es Meinungsfreiheit.
    Wenn man eine Aussage mit negativer Konetation über Juden mcht gilt es als Antisemitismus.
    Wenn man eine negative Aussage gegen Christen macht ist es aber Ok?

    Oder werden die Aussagen auch mit Geldstrafe verurteilt.

    Was wäre gewesen wenn Dieudonné selber Jude ist
    1. Antwort von Michael Meier  (Think!)
      Hallo Markus. Spannender Beitrag deinerseits- Danke. Frage: Hast du schon mal einen negativen Bericht über Ausländer bei unseren Mainstream-Medien gehört/gelesen?