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Serafe auch für Fragen zu Adress-Puff zuständig
Aus Espresso aktuell vom 25.01.2019.
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Radio- und TV-Gebühren Serafe auch für Fragen zu Adress-Puff zuständig

Bei fehlerhaften Rechnungen sollen sich Betroffene in jedem Fall an die Erhebungsstelle wenden.

  • Die Erhebungsstelle Serafe wird ab sofort zur zentralen Anlaufstelle für alle Fragen rund um die Radio- und TV-Abgaben.
  • Damit werden die Einwohnerkontrollen der Gemeinden nach der grossen Zahl von Reklamationen entlastet.
  • Beim Adress-Versand im Januar waren zahlreiche Rechnungen fehlerhaft. Zunächst hatte es geheissen, Betroffene müssten sich bei der Einwohnerkontrolle ihrer Gemeinde melden.

Am vergangenen Dienstag hatten Vertreter des Bundesamtes für Kommunikation (Bakom), von Serafe, des Verbandes Schweizerischer Einwohnerdienste (VSED) sowie Vertreter von Gemeinden und Kantonen eine Zwischenbilanz gezogen und Massnahmen erarbeitet, um die Einwohnerkontrollen zu entlasten, wie das Bakom am Donnerstag mitteilte.

Fehlerhafte Rechnungen, veraltete Adressen

Die Einführung der neuen Radio- und TV-Abgabe hatte zahlreiche Fragen aufgeworfen, die nicht immer an die richtigen Ansprechpersonen gestellt wurden. Der VSED hatte vor Wochenfrist bemängelt, dass die Serafe AG die Januarrechnungen nicht gemäss den aktuellsten Adressdaten der Einwohnerregister verschickt hatte.

Dies führte zu auffällig vielen Reklamationen bei den Einwohnerdiensten. Diese sahen sich aber auch mit Fragen zu Fristen, Ratenzahlungen, Befreiungsanträgen und anderem mehr konfrontiert, wofür die Serafe zuständig ist. Insgesamt habe der Anteil der fehlerhaften Rechnungen allerdings im Promillebereich gelegen, teilte das Bakom am Donnerstag mit.

Weitere Massnahmen

An der Zusammenkunft vom 22. Januar wurde nun laut Bakom entschieden, dass ab sofort die Serafe Ansprechstelle für sämtliche Fragen zur Rechnung für die Radio- und Fernsehabgabe ist. Sämtliche künftigen Rechnungen werden mit dem entsprechenden Hinweis versehen.

Um die Qualität der Rechnungsadressen weiter zu verbessern, kamen die Parteien überein, dass die Kantone im Februar 2019 eine Vollbestandsmeldung der aktuellsten Daten aus den Einwohnerkontrollen an die Serafe anstreben. Mitarbeitende der Einwohnerkontrollen erhalten zudem ein Informationsblatt zum neuen Abgabesystem.

Keine Mahnungen für fehlerhafte Rechnungen

Für die fehlerhaften Rechnungen werden keine Mahnungen versandt, sie werden durch korrigierte Rechnungen ersetzt. Zudem wird die Begleitgruppe weitergeführt, bis die offenen Fragen im Zusammenhang mit der Umsetzung der neuen Gebühr geklärt sind.

Ab Februar wird die Serafe den Normalbetrieb aufnehmen und jeden Monat rund 300'000 Jahresrechnungen versenden. Im Januar waren es deren 3,6 Millionen.

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11 Kommentare

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  • Kommentar von M. Keller  (MK)
    Ich wohne seit über 20 Jahren am gleichen Ort. D.h., die Adresse hat sich nie geändert. Bis dato bekam ich die Rechnung der Billag auch an die richtige Adresse. Kann mir nun jemand sagen, ob ich die Rechnung überhaupt begleichen muss, wenn die Rechnungsadresse nicht stimmt. Die Mahnungen sowie allfällige Betreibungen kommen auch an eine falsche rsp. ungültige Adresse. Mit dem 'Adressverkauf' rsp. Adresshandel wird auch Geld verdient. Also müssten doch diese für fehlerhafte Adressen 'haften'.
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  • Kommentar von jean-claude albert heusser  (jeani)
    Mit dem Inkassowechsel von Billag zu Serafe hat das Bundesamt für Kommunikation ein schönes "Ei gelegt" und ich Frage mich ernsthaft ob die in Bundes Bern überhaupt "noch denken können"?
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    1. Antwort von B Näf  (uluru)
      Nebst ihnen gibt es noch andere Menschen die ihren Job sehr gut machen. Die Serafe hat eine Ausschreibung gegen die Billag gewonnen. Wer aber Rechnungen an alle Haushalte der Schweiz verschickt, kann es gar nicht richtig machen, oder?
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  • Kommentar von Juerg Stalder  (jstch)
    Bei uns war die Rechnung korrekt. Ich verstehe nach wie vor nicht, weshalb die Gebührenerhebung so kompliziert sein muss. Weshalb wird die Gebühr pro Haushalt geschuldet? Das ergibt für mich keinen Sinn, und ist doch eigentlich auch unfair.
    Leben 3 Personen in einer WG, dann zahlt jeder 1/3 der 365.-
    Leben 2 Personen als Paar zusammen, dann zahlt jeder 1/2
    Lebt jemand alleine zahlt er den vollen Betrag selber.
    Kann jemand bitte mal aufzeigen, weshalb der allein Lebende Mensch mehr zahlt?
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    1. Antwort von Tobias Meyer  (Kloober)
      Das macht wirklich keinen Sinn, es besitzt ja vermutlich auch jede Person ein eigenes "Empfangsgerät", unabhängig von der Wohnsituation.
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    2. Antwort von martin blättler  (bruggegumper)
      Muss jeder bezahlen,ist es eben eine Steuer,das wäre als Steuererhöhung empfunden worden und nie mehrheitsfähig gewesen.Deshalb der "Dorisschlungg",um diese Steuer als Gebühr darzustellen.
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