Zum Inhalt springen
Inhalt

Rahmenabkommen mit der EU «Die Zeit für die Schweiz wird knapp»

Legende: Video «Ein Abkommen ist noch möglich» abspielen. Laufzeit 00:29 Minuten.
Aus News-Clip vom 13.09.2018.

In einem Interview mit dem Westschweizer Fernsehen sagt EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker, die Schweiz solle schnellstmöglich eine Lösung mit der EU finden – die Zeit werde knapp.

Er macht den erfolgreichen Abschluss eines Abkommens zwischen der Schweiz und der EU auch von sich abhängig: «Verhandelt noch mit mir, schliesst das Abkommen mit mir ab.» EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker ist noch ein Jahr im Amt. Offenbar will er in den kommenden Monaten noch Nägel mit Köpfen machen – auch mit der Schweiz.

Juncker spricht von seinen «Schweizer Freunden»

Im Interview mit RTS appelliert er an die Schweiz, innerhalb der nächsten Monate eine Lösung mit der EU zu finden. Danach «könnte es wirklich schlimm werden», so Juncker.

Gleichzeitig betont Juncker sein Interesse an den Verhandlungen mit der Schweiz. Er gebe nicht auf, mit «meinen Schweizer Freunden» ein Abkommen auszuhandeln. Juncker macht aber auch klar, dass er ein umfassendes Abkommen will. Er lehne die Idee einer Schritt-für-Schritt-Vereinbarung ab.

Juncker warnt im Gespräch, die Zeit werde knapp. Man müsse noch vor den Brexit-Verhandlungen Lösungen finden. Zwei Verhandlungen gleichzeitig wolle die EU nicht führen.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

153 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Werner Christmann (chrischi1)
    So, gnueg Heu dumme. Bringt diesen Schwachsinn endlich an die Urne. Ich möchte diesen Vertrag mit allem Kleingedruckten jedoch veröffentlicht wissen. Und dann wäre ich doch sehr erstaunt, wenn die Eidgenossen nicht über die Feiglinge und Demokratieverräter siegen würden.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von M. Keller (MK)
    Tja Herr Junker. Und schon wieder drohen Sie der Schweiz und uns, dem Schweizer Volk. Lösen Sie doch zuerst innerhalb der EU die vielen wichtigen Dinge. Oder gibt es da keine Probleme mehr?
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Lucas Kunz (L'art pour l'art)
      Sind wir hier auf dem Sandspielplatz bei den Kleinen? Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Nichts! PS: Der Bundesrat hatte unlängst sich zum Fahrplan des Rahmenvertrags geäussert ... und nun gibt die EU eine Antwort darauf ...
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    2. Antwort von M. Keller (MK)
      Ja richtig Kunz, der BR hat sich geäussert. Und als Gegenreaktion kommen von der EU schon wieder Drohungen. Für uns wäre es wohl das Beste, der EU endlich klar zu machen, dass wir nicht dieser 'Union' angehören. Übrigens vielen dank noch für Ihr Kommentar 'Sandspielplatz der Kleinen'.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von L. Leuenberger (L.L.)
    Innerhalb zweier Jahre nur 12 Monate in irgendeinem EU-Staat gearbeitet und Beiträge einbezahlt, öffnet jedem EU-Einwanderer bereits nach 1 Tag Arbeit in der Schweiz die Türe zur Arbeitslosenkasse. Warum darf das nicht offen den CHern mitgeteilt werden...?
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Toni Koller (Tonik)
      Wo steht denn, dass das nicht offen mitgeteilt werden dürfe? Sie haben‘s ja eben getan, und entsprechende Dokumente sind für jedermann einsehbar bei admin.ch. Im Übrigen gilt das gleiche Recht ja auch umgekehrt, für hunderttausende Schweizer im EU-Ausland. Also alles kein Grund zur Aufregung.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    2. Antwort von L. Leuenberger (L.L.)
      40 000 Arbeitslose aus der EU bekommen in der CH momentan Arbeitslosengeld. Wie viel Schweizer bekommen Arbeitslosengeld innerhalb der gesamten EU..? Wäre interessant zu wissen. CH ist zu attraktiv für solche Abkommen und wird von der EU regelrecht gemolken. Auch in die Krankenkassen werden jährlich zwischen 40-60 000 neue Einwanderer automatisch aufgenommen, ohne das sie jemals 1 Franken einbezahlt haben. Diese Tatsachen werden(wenn überhaupt) von Medien und Politik ungern erwähnt.Schönrederei.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen