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Gute Noten für die Pressefreiheit in der Schweiz
Aus Nachrichten vom 21.04.2020.
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Rangliste der Pressefreiheit Schweiz macht vieles gut – aber nicht alles

  • In Sachen Pressefreiheit steht die Schweiz unverändert gut da. Dies zeigt das jährliche Ranking der Nichtregierungsorganisation «Reporter ohne Grenzen».
  • Die Schweiz belegt weltweit Platz 8 und gehört damit zu jenen Staaten, in denen die Pressefreiheit vollumfänglich garantiert ist.
  • Kritisch sieht die Organisation jedoch die beschleunigte Konzentration in der Schweizer Medienlandschaft.

Die Vielfalt der Medien-Titel nehme ab, und die regionale Berichterstattung, die in einer direkten Demokratie besonders wichtig sei, stehe unter hohem Druck.

Hinzu komme, dass sich die Coronavirus-Pandemie zu einem wirtschaftlichen Desaster für die Medien in der Schweiz entwickle. Werbeeinnahmen brächen in rasendem Tempo weg, und der Bundesrat zögere, den Medien mit Soforthilfe unter die Arme zu greifen, teilt «Reporter ohne Grenzen» weiter mit.

Zwar ist die Schweiz im Ranking der Pressefreiheit im laufenden Jahr vom 6. auf den 8. Platz zurückgefallen. Der Index blieb jedoch im jährlich erfassten Ranking konstant.

Ausschlaggebend für die Verschlechterung um zwei Plätze war, dass Jamaika und Costa Rica bei ihren Indices der Pressefreiheit deutlich zulegen konnten. Die Schweiz bleibt in der «weissen Zone» der Länder, in denen die Pressefreiheit vollumfänglich garantiert ist.

Nordeuropäer führen Rangliste an

Das Ranking der Pressefreiheit wird von Norwegen, Finnland und Dänemark angeführt. Weniger gut schneiden die Nachbarländer der Schweiz ab. Deutschland liegt auf Platz 11, Österreich liegt auf Platz 18, Frankreich auf Platz 34 und Italien auf Platz 41.

SRF 4 News, 21.4.2020, 7 Uhr;

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10 Kommentare

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  • Kommentar von Enrico Dandolo  (Doge)
    Wie üblich werden solche Musterschüler- Ranglisten von den skandinavischen Lädern angeführt. Angesichts der tendendenziellen Linkslastigkeit der Verfasser ist etwas Skepsis angebracht.
    1. Antwort von Andy Gasser  (agasser)
      Was wollen Sie damit sagen? Die Skandinavischen Länder machen zumindest dort wo es Messbar ist, das meiste wenn auch nicht alles richtig. Das ist keine Meinung sondern das sind klar Messbare fakten. Konservative und Reaktionäre Kräfte die lieber Alternative Fakten haben bzw. bei gewissen Themen wegschauen gibt es aber sowohl Links wie Rechts immer noch zuviel.
    2. Antwort von Toni Koller  (Tonik)
      Bei tendenzieller Rechtslastigkeit der Verfasser wäre dann keine Skepsis angebracht, nicht wahr?
    3. Antwort von Hanspeter Flueckiger  (Hpf)
      @agasser: Doge trifft es auf den Punkt. Eine "Schönwetter-Nabelschau" ohne jeglichen Wert.
    4. Antwort von Enrico Dandolo  (Doge)
      UiiUiUi, da gehen aber bei einigen die Emotionen gleich hoch, wenn man Ihren Favoriten etwas zu nahe tritt! Dass der Journalismus etwas linkslastig ist, ist historisch bedingt. Bedenklicher ist, wenn man das nicht ansprechen darf, ohne mit Unterstellungen eigedeckt zu werden, nicht?
  • Kommentar von Martin Meier  (M.Meier)
    Pressefreiheit ist hier zu Land gewissermassen gegeben, jedoch sind die meisten Journalisten zahnlos, man sehe sich mal die Bundesratspressekonferenzen an, oder wie einseitg über gewisse Länder und Themen berichtet wird.
    Da werden oft (bewusst subtil) verschiedene Messlatten gesetzt, um gewisse Personen als besser oder schlechter darzustellen. Das ist für mich keine wirkliche Pressefreiheit, zumal sich auch hier die meisten Medien in ein paar wenigen Händen befinden.
    Da gibts' noch zu tun
  • Kommentar von Andy Gasser  (agasser)
    Die Konzentration auf inzwischen Ringier, Tamedia und SRG sollte einem schon zu denken geben. Noch gibt es unabhängige Zeitungen und Regionalradios etc. Nur wird der Martk in Zukunft nicht einfacher. Einerseits brechen im Printbereich die Einnahmen konstant ein; jedes Jahr weniger Abonennten, Auflage und somit Werbeeinnahme. Auf der anderen Seite ist kaum jemand bereit Online für News zu bezahlen. Auch auf anderen Kanälen lässt sich Online kein Geld verdienen. Es sieht düster aus für Zeitungen.