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Ranking der besten Hochschulen ETH so gut wie noch nie

Das Wichtigste in Kürze

  • Die ETH Zürich hat sich im weltweiten Hochschulranking des britischen Beratungsinstituts QS verbessert – von Platz zehn auf Platz sieben.
  • Noch nie hat die ETH Zürich in dieser Rangliste einen so guten Platz eingenommen.
  • Die ETH Lausanne wurde hingegen vom 12. auf den 22. Platz zurückgestuft.

Die ETH wird in Hochschulrankings regelmässig als eine der besten Universitäten weltweit geführt.

Als beste Universität weltweit gilt nach den Beratern von Quacquarelli Symonds (QS) unverändert das Massachusetts Institut für Technology (MIT). Als erste Universität ausserhalb der USA taucht die Universität Oxford aus Grossbritannien auf.

Das Ranking der Universitäten

1. Massachusetts Institut für Technologie (MIT)
2. Universität Stanford
3. Universität Harvard
4. Technische Hochschule Kaliforniens (Caltech)
5. Universität Oxford
6. Universität Cambridge
7. ETH Zürich
8. Imperial College London
9. Universität Chicago
10. University College London (UCL)
11. Nationaluniversität Singapur (NUS)
12. Technische Universität Nanyang in Singapur
13. Universität Princeton
14. Cornell-Universität in Ithaca, New York
15. Universität Yale
16. Columbia-Universität in New York
17. Tsinghua-Universität in Peking
18. Universität Edinburgh
19. Universität Pennsylvania
20. Universität Michigan
21. Johns-Hopkins-Universität in Baltimore
22. EPFL Lausanne

Die Rangliste klassiert insgesamt neun Schweizer Bildungsinstitute. Dabei landet die ETH in diesem Jahr auf Platz sieben. Sie wird in Hochschulrankings regelmässig als eine der besten Universitäten weltweit geführt. Noch nie habe die ETH aber in einer der angesehenen Ranglisten einen so hohen Platz eingenommen, teilte die Universität mit.

Einen Rückschlag hinnehmen musste die ETH Lausanne. Sie fiel vom 12. auf den 22. Platz. Dafür sei vor allem die schlechtere Bewertung bei Arbeitgebern verantwortlich, begründete QS die Rangverluste. So rangiert die ETH Lausanne nicht mehr in den Top 20.

Auf die zwei ETH folgen die Universitäten Zürich (78), Genf (108), Bern (139), Lausanne (149) und Basel (160). Einen Sprung nach vorne machte die Uni Bern, die 28 Plätze vorrückte und damit Lausanne und Basel überholte. Ausserhalb der Top 200 aufgeführt sind die Universitäten St. Gallen (HSG) und Freiburg.

Gebäude der ETH in Zürich.
Legende: Sie gehört laut Ranking des britischen Instituts QS zu den besten Hochschulen der Welt: die ETH Zürich. Keystone

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7 Kommentare

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  • Kommentar von Christoph Heierli (help)
    Dieses Ranking wurde sicher von Amis gestaltet. Top Länder wie Deutschland, Frankreich oder auch Russland fehlen fast ganz. Hingegen findet man in vorderen Positionen haufenweise amerikanische Universitäten. Komisch nicht.....?
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  • Kommentar von Tim Buesser (TimBue)
    Dieses Ranking hat vielmehr mit "Gefallen" der Globalisten-Szene zu tun wie mit wirklich nachhaltig hochstehender Lehre und anwendbaren (d.h. relevanten) Forschung zu tun, wofür die ETH vor 30 Jahren, vor allem dafür, weltbekannt war. Heute spielen für solche Ratings Kriterien wie viele Studenten aus aller Welt mehr oder weniger gratis an ETH studieren weit mehr wie der Inhalt. Einzig zum Zahlen des Ganzen ist der CH-Steuer gut genug.
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    1. Antwort von Sascha Stalder (Sascha Stalder)
      Das was Sie meiner Meinung nach ansprechen wird zu 10% (2x5%) berücksichtigt. https://www.topuniversities.com/qs-world-university-rankings/methodology
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    2. Antwort von Geo Schmid (Geo)
      Heute wird die Forschung für das Ranking am stärksten gewichtet (40+20%=60%). Die Attraktivität der Abgänger für die Wirtschaft, was meines Erachtens der beste Gradmesser für die Qualität einer Ausbildungstätte ist, zählt nur 10%. Der teacher/students ratio finde ich weniger aussagekräftig (zählt 20%). Dieses Ranking hat schon seine Berechtigung, ist aber relevanter für Leute in der Forschung (Postdoc's etc.) und weniger für (zukünftige) Studierende.
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  • Kommentar von Marlisa Schmid (Marlisa)
    Mitunter ein Grund mehr, sich nicht allzusehr auf das Horizon 2020 EU-Programm für Forschung und Innovation zu fokussieren und fast panikartig zu reagieren, wenn dieses Programm eventuell in Frage gestellt wird. EU-Universitäten sucht man auf dieser Liste vergebens. Offenbar gibt es in der EU nicht eine einzige Universität von Rang und Namen. Darum müssen wir den Fokus auf US- und Englische Universitäten legen und uns nicht länger von der EU erspressen lassen.
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