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Bernard Rappaz äussert sich zum Todesfall in Zug
Aus Schweiz aktuell vom 19.04.2013.
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Schweiz Rappaz: «Es ist ein Schock»

Der Tod eines verhungerten Häftlings im Kanton Zug beschäftigt den Walliser Hanfbauern Bernard Rappaz sehr, wie er gegenüber «Schweiz aktuell» sagt. Schliesslich kennt er die Situation des Hungerstreiks nur zu gut.

Vor zwei Jahren trat Bernard Rappaz in den Hungerstreik. 120 Tage lang nahm er keine Nahrung zu sich. Er wäre fast gestorben. Heute ist Rappaz froh, am Leben zu sein. Umso mehr beschäftigt ihn nun der jüngste Vorfall im Kanton Zug.

Anfang Woche verstarb ein Häftling an den Folgen seines Hungerstreiks. Eine Zwangsernährung kam aufgrund einer Verordnung nicht in Frage. «Es ist ein Schock», sagt Rappaz gegenüber «Schweiz aktuell». Der Tod habe ihn traurig gemacht. «Ich habe meine eigenen Erfahrungen mit dem Hungerstreik noch einmal nachempfunden.»

Strafuntersuchung läuft

Rappaz gibt zu bedenken, dass die Zuger Behörden wohl legal gehandelt hätten, indem sie den Häftling nicht zwangsernährten. Doch ethisch und moralisch sei dieses Benehmen fragwürdig. «Eine zivilisierte Gesellschaft muss für solche Situationen andere Lösungen finden.»

Der Tod des Zuger Häftlings ist nun Gegenstand einer Strafuntersuchung. Das ist in allen aussergewöhnlichen Todesfällen wie diesen üblich. Doch wie der Zuger Regierungsrat Beat Villiger sagte, hätten alle involvierten Personen korrekt gehandelt und deshalb nichts zu befürchten.

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9 Kommentare

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  • Kommentar von Juerg Schwendener , Phuket
    Warum wird dieser Herr überhaupt interviewt? Findet Ihr Journalisten, dass er eine besondere Kompetenz hat? Ich möchte mal wissen, wieviel Steuergeld die Geschichte von Rappaz gekostet hat. Gibt es da auch eine Recherche?
  • Kommentar von S. Sugano , Therwil
    Der Haeftling hatte seinen Tod selbst zu Verantworten, er war 1. In den Hungerstreik gegangen. 2. Hatte bei Vollem Bewusstsein und bei Voller Handlungsfaehigkeit eine Zwangsernaehrung Abgelehnt. - Da gibt es nicht zu Ruetteln, es war seine Entscheidung, auch wenn Herr Rappaz eine Erklaerung abgibt, na und?! Also lasst die Behoerden aus dem Spiel...
  • Kommentar von Kurt Gsell , Geroldswil
    Weshalb gibt man dem verurteilten Drogenhändler Rappaz immer wieder eine Tribüne? Was dieser Mann von sich gibt ist doch irrelevant.
    1. Antwort von Margrit Holzhammer , 8903 Birmensdorf
      Das frage ich mich auch. Er ist eben der Einzige, welcher mit einem Hungerstreik im Lande auf sich aufmerksam machte.