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Resultat von ETH-Studie Wer eingebürgert wird, verdient mehr

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Aus dem Archiv: Erleichterte Einbürgerung – nicht ganz so leicht
Aus Tagesschau vom 29.12.2018.
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Der Jahreslohn von Ausländerinnen, die sich einbürgern lassen, steige in den 15 Jahren nach der Einbürgerung im Schnitt um 5000 Franken stärker an, als jener von Ausländern, die sich nicht einbürgern lassen. Besonders stark steigen laut der Studie die tiefen Einkommen an. Konkret sei die Schweizer Staatsbürgerschaft Zugewanderten aus der Türkei und aus Ex-​Jugoslawien am meisten zugutegekommen.

Für die Studie haben die Forschenden die Einkommen von rund 4000 Personen verglichen. Sie zogen Fälle aus 46 Schweizer Gemeinden heran, bei denen über die Einbürgerung an der Urne entschieden wurde und bei denen das Ergebnis besonders knapp ausgefallen war. Laut den Verfassern der Studie bestehe bezüglich Geschlecht, Einkommen vor der Abstimmung oder ihrer Herkunft kaum Unterschiede zwischen den knapp abgelehnten Gesuchstellern und den knapp Eingebürgerten. Durch diese Methodik sei es gelungen, den Einfluss der Einbürgerung auf das Einkommen zu isolieren.

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18 Kommentare

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  • Kommentar von Manuela Fitzi  (Mano)
    Von den wenigen Kommentaren sehe ich, dass die Verleugnung in diesem Thema immer noch gross ist. Schade, ohne Einsicht kommt man nicht weiter: es existiert eine Zweitklassengesellschaft in CH seit eh. Es ist ja nicht von ungefähr, dass den neuen Einwanderern, den EU-Ausländern, der Effekt des Lohndumpings nachgesagt wird. Wer da keinen Zusammenhang sieht, trägt zum Senken des CH-Lohnniveaus bei.
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  • Kommentar von Manuela Fitzi  (Mano)
    Dies kann ich nur bestätigen. Vor der Einbürgerung habe ich mit einem eidg, Fachausweis, als 30+ geradezu 75k/Jahr verdient. Eindeutig Dumpinglohn. Nach der Einbürgerung habe die Stelle gewechselt und prompt einen Marktgerechten Lohn von ca. 92k erhalten. Trotzdem, dass meine einschlägige Arbeitserfahrung im Ausland damals von beiden Firmen als inexistent betrachtet wurde.
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  • Kommentar von Yousef Delavar  (yousefdelavar)
    Wer will sich schon einbürgern lassen ? Ich gebe demnächst meine Staatsbürgerschaft ab, weil ich meine iranische Verlobte im Iran heirate und da sie Iranerin ist und die nicht wollen dass die sich mit Ausländern vermehren bekommt man automatisch deren Staatsbürgerschaft und die kann man nicht ablehnen und die wollen dann dass man die andere Staatsbürgerschaft abgibt. Das zeigt doch wie stolz man auf die Schweiz sein kann wenn man lieber die iranische Staatsbürgerschaft hat.
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    1. Antwort von Yousef Delavar  (yousefdelavar)
      Muss ja, Die Schweiz weigert sich ihr ein Visum zu geben und mir ist es zu blöd alle 2 Wochen hin und her zu fliegen. Wir hatten eig schon geheiratet aber war nicht ganz legal. Ohne Genehmigung der Regierung, die braucht man um dort zu heiraten. Das neue Gesetz haben die gerade vor wenigen Wochen eingeführt. Das heisst ich heirate sie und muss die CH Staatsbürgerschaft abgeben wie mir heute ein Anwalt in Teheran sagte. Der iranische pass sieht eh hübscher aus.
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    2. Antwort von Thomas Leu  (tleu)
      @ Yousef Delavar: Sie sprechen ein offenes Diskussionsthema an. In Zeiten von Personenfreizügigkeit, zumindest in Europa, sollte man sich schon fragen, ob Doppel- oder Dreifachstaatsbürgerschaften noch zeitgemäss sind. Eigentlich genügt eine Staatsbürgerschaft vollkommen. Dann wüsste auch jeder wo er hingehört oder müsste sich zumindest entscheiden.
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