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Zugsausfälle und Verspätungen wegen Fahrleitungsstörung
Aus Schweiz aktuell vom 02.10.2020.
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SBB-Fahrleitungsstörung Bahnverkehr um Bern normalisiert sich – aber mit Einschränkungen

  • Der Fahrleitungsdefekt zwischen Bern und Bern Wankdorf ist behoben, wie die SBB mitteilt.
  • Seit 18 Uhr verkehrt die S-Bahn wieder fahrplanmässig. Seit 20 Uhr rollen auch die Fernverkehrszüge wieder.
  • Bis Betriebsschluss ist jedoch mit Einschränkungen und Zugsausfällen zu rechnen.
  • Die Fahrleitungsstörung hatte seit Freitagmorgen zu massiven Behinderungen im Ost-West-Bahnverkehr geführt.

Die umfangreichen Reparaturarbeiten an der Fahrleitung dauerten bis in die Abendstunden. Ab 18 Uhr fuhren die S-Bahnen wieder weitestgehend, wie SBB-Sprecher Raffael Hirt sagte. Seit 20 Uhr verkehren auch die Fernverkehrszüge wieder. Es werde aber eine Weile dauern, bis sich der Fahrplan einpendle.

Es ist jedoch bis Betriebsschluss mit Verspätungen und einzelnen Zugsausfällen zu rechnen. Reisende werden gebeten, vor der Reise unbedingt den Online-Fahrplan, Link öffnet in einem neuen Fenster zu konsultieren.

Ursache unbekannt

Die Störung ereignete sich um 8.30 Uhr unmittelbar vor dem Osteingang des Hauptbahnhofs Bern. Der ICE 61 der Deutschen Bahn (DB) von Basel nach Interlaken blieb nach der Ausfahrt mit einem abgerissenen Stromabnehmer zwischen Bern und Wyler (Wankdorf) stehen. Dabei wurde auch die Fahrleitung beschädigt.

Die Ursache der beschädigten Fahrleitung wird nun abgeklärt. Im Vordergrund steht entweder ein technischer Defekt an der Fahrleitung oder am ICE-Zug.

Zwei Züge evakuiert

Wegen der Störung blieben zwei Züge im Nadelöhr zwischen Wankdorf und Bern stehen und mussten evakuiert werden. Betroffen war eine Komposition der S-Bahn S4 nach Thun sowie der ICE der DB. Betroffen waren laut Angaben der SBB insgesamt 300 bis 400 Passagiere.

Auch in der Berner Vorortsgemeinde Schönbühl wurde eine Fahrleitung beschädigt. Der Bahnverkehr zwischen Burgdorf (BE) und Bern war deshalb entsprechend eingeschränkt. In Schönbühl war der Bahnhof jedoch einspurig in Betrieb.

Notbetrieb am Nachmittag

Am frühen Freitagnachmittag zog die SBB ein Notfallkonzept auf. Sie öffnete eines von vier Ein- und Ausfahr-Geleisen sowie einige kurze Perrons des Hauptbahnhofs Bern wieder. Es verkehrten jedoch nur einzelne S-Bahnzüge mit beschränkter Kapazität. Von einer Totalsperre während der Reparaturarbeiten sah die SBB ab.

Geprellte dürfen mit Kulanz rechnen

Die durch die Störung um die Transportleistung geprellten Passagiere dürfen laut Hirt auf Entschädigung hoffen, wenn sie sich beim Kundendienst der SBB melden. «Sie dürfen mit Kulanz rechnen.» Vom kleinen Zwischenfall mit grosser Wirkung dürften laut Schätzung von Hirt zehntausende Reisende in der ganzen Schweiz betroffen gewesen sein.

Audio
SBB-Sprecher: «Arbeiten werden über die Hauptverkehrszeit hinaus andauern»
01:55 min, aus Info 3 vom 02.10.2020.
abspielen. Laufzeit 01:55 Minuten.

SRF 4 News, 02.10.2020, 10:30 Uhr;

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13 Kommentare

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  • Kommentar von Logan Henchoz  (L.H.)
    Ich sehe bei unserer Bahninfrastruktur oder dem Management der SBB keine grossen Bedenken. Jedoch fand ich den Informationsfluss entwas entäuschend. Erst vor Ort habe ich von der Panne erfahren, obwohl diese um 8h30 vorgefallen ist! Wenn solch ein Knotenpunkt betroffen ist, würde ich gerne eine Warnung bekommen. Spätestens beim Ticketkauf...
    Ich habe auf meinem Smartphone die SBB/SRF/Swiss Alert Apps und habe keine Meldung bekommen.
  • Kommentar von Rolf Wysshaar  (Seeländer)
    Einmal mehr ein ICE der Deutschen Bahn...
    1. Antwort von Urs Petermann  (Rhf)
      Was hat die Fahrleitung mit dem ICE zu tun?
    2. Antwort von Manuela Fitzi  (Mano)
      Was ist denn der Zusammenhang? Zu schwer oder inkompatibel?
  • Kommentar von jean-claude albert heusser  (jeani)
    Genau Frau Zeiger und vor Jahren hat das Steuetvolk die SBB Pensionskasse noch vor dem Bankrott gerettet nur hat unsere Politik in der Zwiscgenzeit den "Fatalen Entscheid gefällt" die SBB zu privatisieren um immer mehr Gewinn ab zuwerfen aber gleichzeitig die notwendigen Finanziellen Mittel für den Erhalt und Ausbau der Bahn Infrastruktur "nicht gesprochen"!
    "Herzlichen Dank Parlament für diesen Bärendienst"!