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Schweiz SBB frohlockt: Neuer Fahrplan läuft wie geschmiert

Der neue Fahrplan hat die Nagelprobe im Pendlerverkehr bestanden. Alles ist laut SBB sehr gut gelaufen: die Züge pünktlich gefahren, die Anschlüsse eingehalten worden.

900‘000 Pendler sind am Morgen schweizweit in Züge und Busse gestiegen – und offenbar rechtzeitig zur Arbeit gekommen. Alle Lokomotivführer seien zur richtigen Zeit am richtigen Ort gewesen, sagte SBB-Sprecherin Lea Meyer.

Der neue Fahrplan war am Sonntag in Kraft getreten, ohne grössere Probleme. Die Nagelprobe folgte am Montag.

In der S-Bahn St. Gallen hätten noch wenige Details ausgemerzt werden müssen, etwa falsche Haltestellen-Ankündigungen in Zügen, sagte Meyer. Die S-Bahn St. Gallen ist die wichtigste Neuheit im neuen Fahrplan. 23 Linien gehören dazu. Im Bahnhof St. Gallen verkehrt nun ein Drittel Züge mehr als vor dem Fahrplanwechsel.

Legende: Video St. Galler S-Bahn besteht Bewährungsprobe abspielen. Laufzeit 4:01 Minuten.
Aus Schweiz aktuell vom 16.12.2013.

Neu fahren die Züge von Schaffhausen bis Chur und von Rapperswil-Jona SG bis St. Margrethen SG auf allen wichtigen Linien mindestens im Halbstundentakt. Die Fahrzeit zwischen St. Gallen und Chur ist um zwölf Minuten kürzer. Zudem wird der Rheintal-Express REX, der bislang zwischen Chur und St. Gallen verkehrt, bis nach Wil SG verlängert.

Noch nicht planmässig starten konnte am Wochenende der neue Bus zwischen Zürich und München: Wegen noch ausstehender Bewilligungen fährt dieser erst ab kommendem Donnerstag.

Nächster Fahrplanwechsel im Juni

Schon in einem halben Jahr müssen sich die Zugreisenden vor allem im Grossraum Zürich auf nächste Neuerungen einstellen. Grund ist die Inbetriebnahme eines ersten Teils der Durchmesserlinie. Wegen der Eröffnung des Bahnhofes Löwenstrasse und des Weinbergtunnels in Zürich findet am 15. Juni 2014 der nächste Fahrplanwechsel statt.

Vollständig eröffnet werden soll die Durchmesserlinie dann im Dezember 2015, wie Meyer ausführte. Dann werde es auch im Fernverkehr zu grossen Änderungen kommen.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von F. Muster, Ostschweiz
    Die Verdichtung und Angebotserhöhung in St. Gallen bringt nicht nur positives. Denn die Fahrpläne mit neuen knappen Anschlusszeiten bringen Stress (Rennen durch die Bahnhöfe) für die Pendler, sobald die Züge auch nur 2-3 Minuten verspätet sind. Das ist leider oft der Fall. Zum Bsp. warten die Züge jetzt auf der Strecke St. Gallen - Romanshorn auf dem über 20 Mio. neuen Kreuzungsbahnhof auf den Gegenzug anstatt dem kleinen Bahnhof vorher.
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  • Kommentar von Marlene Zelger, 6370 Stans
    Mir als öV Abhängige ist beileibe nicht ums Frohlocken, wird doch die Strecke Luzern-Zürich, resp. Luzern-Bern vom Halbstundenbtakt wieder auf den Stundentakt des letzten Jahrtausends zurückgestuft. Frohlocken dürfen dafür die Sanggaller: Oh du fröhliche…..!!
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