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Jetzt heisst es wieder Schulbank drücken: mit Maske
Aus SRF News vom 10.08.2020.
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Schulstart mit Maskenpflicht «Es ist schon speziell»

Erster Schultag am Gymnasium Neufeld in Bern. Zur Begrüssung werden Masken verteilt, dann gemeinsam aufgesetzt. Für die Gymnasiastinnen und Gymnasiasten ist das Maskentragen in der Schule zwar ungewohnt, die Maske als Accessoire aber nicht.

Schülerinnen des Gymnasiums Neufeld in Bern mit Masken.
Legende: Gewöhnungsbedürftiges Bild: Schülerinnen des Gymnasiums Neufeld in Bern mit Masken. SRF

«Es ist schon speziell. Aber man kennt es ja vom ÖV. Ich hoffe schon, dass ich damit klarkomme», sagt etwa Schüler Loïc. Auch Schülerin Emma findet die Massnahme sinnvoll. «In der Pause, wenn man mit seinen Kollegen zusammen sein will, ist die Maske schon etwas störend. Aber gewisse Dinge müssen halt sein», sagt sie.

Auch in Aargauer Kantonsschulen gilt Maskenpflicht, wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann. Die Betroffenen sind geteilter Meinung. «Es ist gewöhnungsbedürftig, aber es geht gut. Es ist nicht so umständlich, wie man meint», sagt ein Schüler.

Klassenzimmer mit Schülerinnen und Schülern, die Maske tragen.
Legende: Unter Aargauer Schülerinnen und Schülern, hier an der Kantonsschule Zofingen, sind die Meinungen zur Maskenpflicht gespalten. Keystone

Eine Schülerin hingegen meint: «Ich habe Masken überhaupt nicht gerne und ich finde die Massnahme überflüssig. Aber es ist schön, dass wir wieder einmal alle zusammen sind.»

Herausforderung für Schulen

In acht Kantonen gilt derzeit die Maskenpflicht an Mittel- und Berufsschulen – neben weiteren Hygiene- und Distanzmassnahmen. Für die Schulen bedeutet das eine zusätzliche Organisation. «Es ist ein enormer Aufwand. Wir sind gezwungen Beschriftungen anzubringen, eine Wegleitung anzubringen, wir müssen Masken kaufen, und so weiter. Wir sind in der glücklichen Lage, dass der Kanton Bern uns unterstützt», sagt Matthias Küng, Rektor des Gymnasiums Neufeld.

Der Dachverband der Lehrerinnen und Lehrer begrüsst die Maskenpflicht. Sie helfe, dass die Schulen nicht nochmals schliessen müssen wie im Frühling. Dennoch sollen die Schüler auch mal Abwechslung haben – wie am Gymnasium Neufeld. Damit die Gymnasiasten die Maske ab und zu ablegen können, ist auch Unterricht im Freien vorgesehen.

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Am ersten Schultag heisst es: Maske auf!
Aus Tagesschau vom 10.08.2020.
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Tagesschau, 10.8.2020, 12:45 Uhr;

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28 Kommentare

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  • Kommentar von Franz Giger  (fjg)
    Da staunt der Laie und der Fachmann wundert sich. Seit Ausbruch dieser todbringenden Pandemie in China scheinen alle anderen Krankheiten besiegt zu sein. Grippewelle dieses Jahr? Fehlanzeige. Krebserkrankungen Fehlanzeige, etc.
    1. Antwort von Margrit Holzhammer  (Margrit Holzhammer)
      Franz Giger: Sogar von Organtransplantationen hört man wenig bis gar nichts..... dabei steht doch die Volksabstimmung vor der Türe.
  • Kommentar von Patrizia Baumgartner  (BP)
    Vielleicht muss man auch unterscheiden, wo mehrere Stunden eine Maske getragen werden muss: in einem klimatisierten Operationssaal, Büro, Schulzimmer oder in ein einem Schulzimmer, Büro.... mit gegen 40° C. Dies ist zum Beispiel in alten, unklimatiesierten Schulzimmern keine Seltenheit! Leider ist es da nicht erlaubt über Nacht die Fenster offen zu lassen um den Raum wirklich runter zu kühlen.
  • Kommentar von Claudia Esser  (Lilly.lombarte)
    @AngelaN.ich stimme Ihnen da völlig zu. In meinem Job muss ich seit diesen Massnahmen auch in Bereichen eine Maske tragen wo es vorher nicht nötig war. Inzwischen aber wohl der Fall. Ich sehe es auch nicht als Qual. man lernt damit zu leben. Und die innere Einstellung macht es nicht leichter wenn man sich dagegen wehrt. Es gibt sie jedoch, die Aufmüpfigen und sich gegen alles wehrenden. Die Rebellen. Und lernen nichts dazu. Es war immer schon so
    1. Antwort von Marc Schlatter  (Marc Rafael)
      Schon lustig, die einen versuchen mehr oder weniger verzweifelt, gewisse Massnahmen zu verstehen, die anderen sind sich sicher, alles so gut zu verstehen, dass sie nicht begreifen können, wie es einem anders gehen kann. Wohlgemerkt in einer Sache, wo der bekannteste und wohl am nächsten in der Forschung involvierte Experte für die Verbreitungsmuster dieses Virus unseres Sprachraums fragt, ob wir nicht vor Corona mit vergleichbaren Risiken zu leben wussten.