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Schutz der Tierwürde Massentierhaltungsinitiative wohl zustande gekommen

  • Die Volksinitiative gegen Massentierhaltung dürfte zustande kommen.
  • Tierschutz- und Umweltorganisationen hätten innerhalb eines Jahres 120'000 Unterschriften gesammelt, sagte Kampagnenleiterin Meret Schneider in einem Interview mit der Zeitung «Blick».
  • Die Initianten wollen die Unterschriften im September bei der Bundeskanzlei einreichen.
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Aus dem Archiv: Vom Dreckschwein zur Wiesensau
Aus Reporter vom 14.04.2019.
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Die gesammelten Unterschriften würden nun von den Gemeinden beglaubigt, sagte Kampagnenleiterin Meret Schneider von der Tierrechtsorganisation Sentience Politics. Nötig für das Zustandekommen der Initiative sind 100'000 gültige Unterschriften. Die Sammelfrist dauert noch bis am 12. Dezember.

Die Volksinitiative «Keine Massentierhaltung in der Schweiz (Massentierhaltungsinitiative)» verlangt eine Verfassungsänderung zur landwirtschaftlichen Tierhaltung. Der Bund soll die Würde des Tieres in der landwirtschaftlichen Tierhaltung schützen. Konkret umfasst die Tierwürde gemäss Initiativtext «den Anspruch, nicht in Massentierhaltung zu leben».

Mehrere Schafe stehen dicht gedrängt beieinander.
Legende: Die Initiative gegen Massentierhaltung verlangt, dass der Bund die Würde des Tieres in der landwirtschaftlichen Tierhaltung schützt. Keystone

Weiter soll der Bund Kriterien festlegen für eine tierfreundliche Unterbringung und Pflege, den Zugang ins Freie, die Schlachtung und die maximale Gruppengrösse pro Stall. Er soll auch Vorschriften über die Einfuhr von Tieren und tierischen Erzeugnissen zu Ernährungszwecken erlassen. Für die Umsetzung der Initiative sind maximale Übergangsfristen von 25 Jahren vorgesehen.

Hinter dem Volksbegehren stehen Personen aus 15 Organisationen. Darunter ist etwa Vera Weber von der Fondation Franz Weber oder Vertreter von Greenpeace und den Grünen.

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65 Kommentare

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  • Kommentar von Denise Casagrande  (begulide)
    Allein schon das Wissen darum, dass Tiere mittels Schnellwachstums-Hormonen aufgebläht werdeb, in der "Hälfte/ 1/2" der üblichen Zeit ihr Schlachtgewicht erreichen müssen, müsste alle Fleisch-vom Schwein-KonsumentenInnen - schon inteligenterweise -eigene Gesundhet -, abstossen und vom Kauf abhalten!
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  • Kommentar von Denise Casagrande  (begulide)
    Wer das Fleisch solcher Tiere kauft und isst, macht sich mitschuldig am furchtbaren Leid dieser! Hinzu kommt die Gesundheitsproblematik solchen Fleisches (Schnellwachstums-und StressHormone, Antibiotika und Co) für die KonsumentenInnen! Dies kümmert allerdings die Zuständigen im Gesundheits-Wesen der Schweiz von BAG und BLW immer noch nicht! Grenzenlose, skrupellose Profitgier!
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  • Kommentar von Denise Casagrande  (begulide)
    Die Erlaubnis für die abstruse, absolut tier-quählerische "Massenterhaltung" in der Schweiz = eine absolute Schande/Desinteresse/Unfähigkeit der zuständigen Herrschaften von: BLV, BVET, BLW, Schweizer Bauernverband und Co, Politik für Schweizer "Tiierschutz"!! Das ist Volks-Steuergeld-Verschwendung/Missbrauch dieser Herrschaften! Hinzu kommt, dass das Fleisch solcher Tiere, Stresshormone nebst den andern: Schnellwachstums-Hormonen, Antibiotika, etc, enthalten und somit gesundheitsschädigend ist
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