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Schweiz Schweizer Firma will syrische Chemiewaffen zerstören

Die Zerstörung der syrischen Chemiewaffen ist ein Millionen-Geschäft. Mehr als ein Dutzend Firmen haben sich deshalb um den lukrativen Auftrag beworben – darunter auch eine Firma aus dem Aargau.

Unter den 14 Firmen, die sich beworben haben, einen Teil der in Syrien gefundenen Chemiewaffen zu zerstören, ist auch ein Schweizer Unternehmen: Die Dottikon ES im Aargau.

Ein Mann unter einer Gasschutzmaske
Legende: 500 Tonnen chemischer Waffen aus Syrien müssen vernichtet werden – ein lukratives Geschäft. Keystone

Die Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) hatte den Aufruf für die Vernichtung von 500 Tonnen Kampfstoffen ausgeschrieben. Dazu kommt die Neutralisierung der dabei entstehenden Abfallprodukte.

Im Februar soll Entscheidung fallen

Die Dottikon ES ist auf sicherheitskritische chemische Reaktionen spezialisiert. Sie wurde 2005 von der Ems-Chemie abgespaltet. Chef dieser Firma ist Markus Blocher, Sohn von Nationalrat Christoph Blocher.

Auf der Liste der OPCW sind weiter die französische Firma Séché Environment oder der Flugzeugbauer Airbus. Zudem sind vier US-amerikanische Unternehmen, eine chinesische und eine saudische Firma am Auftrag interessiert.

Die OPCW gibt Anfang Februar bekannt, an wen sie den Zuschlag erteilt. Die Kosten der Chemiewaffen-Vernichtung sollen zwischen 35 bis 45 Millionen Euro liegen.

Mehr zum Thema

Bereits Ende Dezember reichte die Basler Entsorgungsfirma Valorec bei der OPCW eine Offerte ein. Mehr dazu lesen Sie hier.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Thomas Käppeli, Guatemala Ciudad
    "Ist auf sicherheitskritische chemische Reaktionen spezialisiert." Klingt vertrauenswürdig in Anbetracht dessen, dass es keine 100% Sicherheit gibt. Besonders tragisch/komisch, dass Papi mit Ausländern im eigenen CH-Garten nichts am Hut hat. Mit ihnen aber dicke Geschäfte machen und sogar deren Giftmüll Zuhause entsorgen schon. Weltliche Ironie.
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