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Schweizer Integrationsumfrage Jeder fünfte Einwohner fühlt sich teilweise ausgeschlossen

  • Nur drei von 100 Einwohnern der Schweiz fühlen sich überhaupt nicht in die Gesellschaft integriert. Das zeigt eine Umfrage des Soziologischen Instituts der Universität Zürich.
  • Jeder Fünfte hat aber das Gefühl, ein bisschen ausgeschlossen zu sein. Besonders betroffen sind Ausländer, wenig Gebildete, Jüngere, Ältere, Romands und Tessiner.
  • Am besten in die Gesellschaft integriert sieht sich die mittlere Altersklasse.
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Archiv: Integration von Flüchtlingen ist schwierig
03:32 min, aus Regionaljournal Bern Freiburg Wallis vom 16.08.2021.
abspielen. Laufzeit 03:32 Minuten.

Am allerbesten integriert fühlen sich 30- bis 60-Jährige, wenn sie Schweizer sind, eine gute Ausbildung haben und in der Deutschschweiz leben. In der Romandie und im Tessin fühlen sich hingegen mehr Menschen ausgeschlossen.

Auch zeigte sich, dass fast 17 Prozent der Befragten Zweifel hegen an ihrer Teilhabe an der Gesellschaft, wie die Forschenden aus ihrer 2019 durchgeführten repräsentativen Umfrage ableiten.

Dass sich Ausländer, Junge, Pensionierte und schlecht Ausgebildete nicht recht zugehörig fühlten, lasse sich auch auf finanzielle Sorgen und soziale Isolation zurückführen. «Warum sich die Angehörigen der lateinischen Sprachgruppen in der Schweiz eher marginalisiert fühlen, bleibt dagegen unklar», so die Forscher.

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60 Kommentare

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  • Kommentar von SRF News (SRF)
    Guten Abend liebe Community. Wir schliessen die Debatte an dieser Stelle und bedanken uns für Ihre aktive Teilnahme an den verschiedenen Diskussionen. Wir wünschen Ihnen einen angenehmen Abend und würden uns freuen, Sie auch morgen wieder in der Kommentarspalte begrüssen zu dürfen. Liebe Grüsse, SRF News
  • Kommentar von Hans Mustermann  (IllillIl)
    Kann ich verstehen. Bin selber Ausländer, bin aber in der Schweiz geboren und fühle mich hier wohl. Das Gefühl, ausgeschlossen zu sein, tritt trotzdem recht häufig vor. Sei es bei der Demokratie, wo ich ausgeschlossen werde oder bei der Einbürgerung, wo man von mir verlangt, mehrere Jahre für den Prozess zu warten, mehr als 1000 CHF zu zahlen und an einem Test, wo man mit Fragen, wie „Wieviele Kantone hat die Schweiz“ meine Integration testen möchte. Darüber müssen wir ernsthaft reden.
  • Kommentar von Ueli von Känel  (uvk)
    Klar ist,dass beidseitig das Nötige zum Kontakt beigetragen muss z. B. zwischen In- und Ausländern.Aber es ist typisch,dass sich am meisten Leute aus dem mittleren Alter integriert fühlen. Die CH-Gesellschaft ist sehr darauf ausgerichtet,darauf zu achten, wer in der Gesellschaft rentiert.Diese ist m.E. oft zu leistungsorientiert und priorisiert sehr materielle Werte, womit die Achtung gegenüber solchen,die in dem Sinn (auch unschuldig)nicht so "rentieren" oft teilweise oder ganz verloren geht.
    1. Antwort von Beppie Hermann  (Eine rechte Grüne)
      uvk, wer Erfahrung hat, der weiss, Integration ist zu mindestens 90% Sache der Zuwanderer. Fast alle von ihnen identifizieren sich problemlos mit CHer Gepflogenheiten u.Gesetzen, u.man darf es laut sagen, die CH hat nicht umsonst eine der höchsten Ausländer-/Einbürgerungsquoten. Im Gegensatz zur CH, durchleuchten typische Einwanderungsländer Auswanderungswillige (nicht Flüchtlinge) sehr genau u.stellen Bedingungen. Man will keine Soz'fälle od.Nichtintegrierbare. Gegenüber Einheimischen nur fair.
    2. Antwort von Ueli von Känel  (uvk)
      Beppie Hermann: Sie haben den Begriff "Intergration" sehr eng geführt, und Ihr Statement hat einen fremdenfeindlichen Unterton. Integration ist ein Begriff der für Aus- und Inländer gilt. Wenn eben Ü-50- aus dem Arbeitsmarkt - unzulässigerweise - ausgesperrt werden, so werden diese des-integriert und fühlen sich mariginalisiert. Diese Erfahrungen machen nicht nur Ausländer, sondern auch Inländer. Eben: Besonders genehm in unserer Gesellschaft ist, wer monetär "rentiert".