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Christian Zuber von der Kantonspolizei Wallis zur Evakuierung in Leukerbad
Aus Regionaljournal Bern Freiburg Wallis vom 02.08.2021.
abspielen. Laufzeit 01:49 Minuten.
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Sechs Verletzte Alpentherme Leukerbad wegen Austritt von Chemikalie evakuiert

  • In der Walliser Alpentherme Leukerbad sind sechs Personen beim Austritt des Desinfektionsmittels Natriumhypochlorit verletzt worden. Der Badebereich wurde vorübergehend gesperrt.
  • Einer der Verletzten wurde vorsorglich mit einem Helikopter ins Spital nach Visp gebracht.

Ein Sprecher der Walliser Kantonspolizei bestätigte einen entsprechenden Bericht des Onlineportals 20minuten.ch. Keiner der Verletzten ist in Lebensgefahr.

Die Walliser Polizei wurde kurz vor 9 Uhr alarmiert, dass aus einem Raum im Untergeschoss des Thermalbades Natriumhypochlorit ausgetreten sei und sich in der Tiefgarage ausgebreitet habe.

Die Feuerwehren von Leukerbad und des Pharma-Unternehmens Lonza hätten eingegriffen, sagte der Sprecher. Das Gelände sei vorsorglich evakuiert worden, die Bevölkerung aber nicht in Gefahr.

SRF 4 News, 02.08.21, 15:00 Uhr;

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8 Kommentare

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  • Kommentar von Patrick Janssens  (patrickjanssens)
    Die Alternative:
    Wasseraufbereitung mit Ozon ( Ozonierung)
    Wasserhygiene durch Ozon ist saubere Chemie, das "Abfallprodukt" ist Sauerstoff.
    Die Dosierung beträgt 0,8 bis 1,2 Gramm Ozon pro m3 Wasser.
  • Kommentar von Thomas Trefzer  (ttre)
    Für die Bevölkerung besteht keine Gefahr. Der ewig wiederkehrende Spruch bei Brandkatastrophen und Chemieunfällen..... Nomol Glück gha ;-)
    1. Antwort von Robert Frei  (RFrei)
      Wegen Natriumhypochlorit (Javel Wasser, gibt's auch in der Migros) braucht man ja nicht gleich in eine Katastrophen hysterie auszubrechen. Wenn man dauernd unqualifiziert Alarm schreit, riskiert man, dass man dann einen wirklichen Alarm mehr als erst wahrnimmt.
  • Kommentar von Andrea Esslinger  (weiterdenken)
    Natriumhypochlorit ist ein Salz, das in Granulatform durch Zumischung von Wasser und Schwefelsäure zur Badewasserdesinfektion eingesetzt wird. Natriumhypochlorit kann sich nicht ausbreiten und ist trocken wenig gefährlich. Wird es allerdings mit Schwefelsäure vermischt entsteht u.a. das sehr giftige Gas Chlorwasserstoff C2H3Cl. Es ist anzunehmen, dass dieses Gas ausgetreten ist. In Wasser gelöst ergibt sich das bekannte Bleich- und Reinigungsmittel Javelwasser.
    1. Antwort von Michael Heutschi  (=)
      Ihr Kommentar ist leider informativer als alles darüberstehende. Eigentlich schade für das SRF.

      Besten Dank also, dass Sie ihr Wissen mit uns teilen.
      Haben Sie eine tolle Woche.
    2. Antwort von Sandro Schlegel  (sandro_20)
      Ich möchte sie gerne auf einige Fehler in ihrem Kommentar Hinweisen.

      1. Natriumhypochlorit ist ein Salz, das ist korrekt, aber wird auf Grund seiner hohen Instabilität eher selten/ bis garnicht als Feststoff verkauft. Wie sie korrekt gesagt haben, kann diese wässrige Lösung auch als Bleichmittel verwendet werden.

      Daher kann dies auch auslaufen.
    3. Antwort von Sandro Schlegel  (sandro_20)
      2. Die korrekte Formel für Chlorwasserstoff lautet HCl (besser bekannt als Salzsäure oder Chlorwasserstoff).
    4. Antwort von Robert Frei  (RFrei)
      C2H3Cl ist Vinylchlorid. Bei der Reaktion von Schwefelsäure (H2SO4) und NaOCl gibt es keinen Kohlenstoff (C) um C2H3Cl zu bilden. Irgendwas fehlt da in Ihrer Chemie. Vinylchlorid ist Ausgangsprodukt von PVC (Polyvinylchlorid) und nur in Fabriken verwendet, sicher nicht im Schwimmbad. Natriumhypochlorit alleine ist schon genügend desinfizierend. Natriumhypochlorit plus Säure gibt richtigerweise Chlorwasserstoff, im Wasser gelöst als Salzsäure und verdünnt harmlos.