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Session 506 Millionen Franken für die Immobilien der Armee

Die Armee kann in den kommenden Jahren weitere 505,5 Millionen Franken für ihre Immobilien ausgeben. Dies bestimmte der Nationalrat. Wichtigstes Projekt ist ein neues, besonders geschütztes Rechenzentrum.

Weitere 506 Millionen Franken für die Immobilien der Armee. So will es der Nationalrat. Der Hauptgrund der Erhöhung liegt an einem speziellen Vorhaben: Der Bund will einem über zehnjährigen Projekt ein geschütztes Datennetz aufbauen. Kostenpunkt: 1,2 bis 1,5 Milliarden Franken.

In einer ersten Etappe soll für 150 Millionen Franken ein vollgeschütztes Rechenzentrum gebaut werden. Weitere 24,7 Millionen Franken gehen an die Härtung eines ersten Teils von Netzknoten.

Die geschützte Infrastruktur soll der ganzen Bundesverwaltung dienen, sagte Verteidigungsminister Ueli Maurer. Daten sollen damit sowohl gegen Angriffe als auch gegen Naturkatastrophen geschützt werden.

Legende: Video Gysi: Das ist sehr viel Geld abspielen. Laufzeit 0:42 Minuten.
Vom 26.09.2013.

Linke verlangte Kürzung

Um rund 106 Millionen auf 400 Millionen Franken kürzen, wollte die SP den Kredit. Es handle sich um ein deutlich teureres Paket als üblich, sagte Barbara Gysi (SP/SG). Es ergebe keinen Sinn, noch mehr Geld in die Armeegebäude zu pumpen, wenn nach Plänen der Armee ein Drittel der Armeeimmobilien künftig nicht mehr gebraucht werde, sagte Gysi.

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Alex Bauert, Bern
    Statt Panzer wird das VBS bald Daten suchen! 1.2 bis 1.5 Milliarden? NEIN, niemals! Es werden 3 - 6 Milliarden sein und niemand wird für diese Fehlprognose verantwortlich sein am Schluss! Die Armee schafft sich bald selber ab mit solchem Unsinn. Wenn Panzer verschwinden können, ein völlig überflüssiges Flugzeug angeschafft werden soll und jetzt noch ein überteuertes «Datenschutzsystem» ... das bringt so wenig wie Datenschutz gegen NSA und CIA.
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  • Kommentar von Hans Haller, Kölliken
    Viel Geld für ein Vorhaben, dass man hernach (sich) selber noch sabotiert. Das beste und sicherste Rechenzentrum nutzt nichts, wenn (einer) Mitarbeiter nicht loyal sind. Und bei diesem sog. "Fachkräftemangel" hat man sicherlich mindestens einen (oder gar Kavallerie-Heerschafen) von Brutus an Bord.
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  • Kommentar von M. Steiner, ZH
    175 Millionen für ein hochsicheres, redundatnes Rechenzentrum und dazu noch ausfallsichere Netzwerkverbindungen in die Verwaltungen? Träumt weiter. Mindestens das Doppelte! Und ganz neben bei werden jetzt Wetten angenommen, wo dieses Rechenzentrum entsteht (bei der NSA nachfragen und schummeln gilt nicht).
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    1. Antwort von Fernando Reust, Ennenda
      Natürlich auf der Wichlenalp hinter Elm im Glarnerland anstelle des Panzerübungsplatzes..
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