Zum Inhalt springen

Header

Video
Cédric Wermuth (SP/AG): «Fifa ist ein Unterhaltungskonzern»
Aus News-Clip vom 20.03.2015.
abspielen
Inhalt

Session Fifa bleibt anderen Vereinen steuerlich gleichgestellt

Die Juso wollte den Weltfussballverband Fifa an die Kasse bitten. Doch der Nationalrat ist gegen ein neues Steuerregime für internationale Sportverbände mit Sitz in der Schweiz.

Die Steuerbefreiung internationaler Sportverbände soll möglich bleiben. Der Nationalrat hat eine Petition der Juso mit 116 zu 67 Stimmen bei 13 Enthaltungen abgelehnt. Diese verlangte die Aufhebung der Steuerbefreiung und der Steuererleichterungen für den Weltfussballverband Fifa.

Es gebe keinen Grund, die Fifa steuerlich gleich zu behandeln wie einen Jodlerklub, sagte Cédric Wermuth (SP/AG). Er verlangte vom Bundesrat einen Gesetzesvorschlag, mit welchem die grossen Sportverbände für ihre kommerziellen Aktivitäten der ordentlichen Besteuerung unterstellt würden.

In ihrem Bericht hatte die Kommission festgehalten, dass die Fifa nicht steuerbefreit ist. Der Gewinn des Weltfussballverbands werde – wie für Vereine üblich – mit 4,25 Prozent bei der direkten Bundessteuer und mit 4 Prozent im Kanton Zürich belastet, sagte Kommissionssprecher Roland Büchel (SVP/SG).

Büchel warnte davor, die internationalen Sportverbände aus der Schweiz zu vertreiben. Diese hätten grosse wirtschaftliche Bedeutung für die Schweiz, insbesondere als Arbeitgeber. Die Linke sah darin jedoch keinen Grund, nicht wenigstens deren kommerziellen Aktivitäten ordentlich zu besteuern.

Ausnahmen erlaubt

Box aufklappen Box zuklappen

Nach geltendem Recht können die Kantone juristische Personen, die öffentliche oder gemeinnützige Zwecke verfolgen, von der direkten Bundessteuer befreien. Diese Bestimmung ist auf alle internationalen Sportverbände, die dem Olympischen Komitee (IOC) angeschlossenen sind, und auf deren Konföderationen anwendbar.

Jederzeit top informiert!
Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden.
Schliessen

Jederzeit top informiert!

Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Push-Mitteilungen aktivieren

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

7 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von V. Humbert , Carouge
    Die Schweiz. Die Abzocker-Schmarotzer-Nation Nr 1 UND das Paradies samt "Tresor" für das organisierte Verbrechen. Eines Tages wird uns all dies grässlich um die Ohren fliegen. Jene die von diesem grotesken System milliardenschwer profitieren sind dann längst über alle Berge (samt Milliarden) auf irgendeiner kleinen "Insel", die längst ihnen gehört. Das Nachsehen haben dann all jene die hier auch noch applaudieren...
  • Kommentar von Marlene Zelger , 6370 Stans
    Vorweihnächtliches Fussballvergnügen im Advent. Oh du fröhliche, oh du selige Fussballzeit!
  • Kommentar von R. Hefti , Zürich
    Diese "Schein-Abhängigkeiten" sind unfassbar und für keinen mehr zu verstehen. Durch solche Aussage wie jene von Herrn Büchel, ducken wir uns immer und immer wieder. Kein gesund denkender Mensch kann hinter dieser FIFA stehen - Ethik, Moral, Werte werden mit Füssen getreten, weltweit. Dieselben Füsse, welche zu Gold werden, wenn ein Ball davor steht. Zirkus, tragischer Zirkus und Bern sitzt ganz vorne und klatscht dabei noch heftig in die Hände...