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Gemütliches Frühlingserwachen statt Kaufandrang nach Shutdown
Aus Tagesschau vom 01.03.2021.
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Shutdown-Lockerungen So verlief das grosse Ladenöffnen

Seit Montagmorgen dürfen alle Läden wieder öffnen. Der grosse Ansturm blieb jedoch bisher aus.

In die Einkaufsstrassen der Innenstädte kehrt das Leben zurück. So zumindest die Hoffnung der Verkaufsläden, die ab heute alle wieder öffnen dürfen.

Früh unterwegs in Zürich

An der Zürcher Bahnhofstrasse waren schon am Vormittag viele Leute unterwegs. «Wir freuen uns, bei schönem Wetter durch die Strassen zu bummeln», sagt ein älteres Paar gegenüber SRF News. Andere erledigen ihre Einkäufe an der wohl bekanntesten Einkaufsmeile der Schweiz bereits morgens, um nicht ins Gedränge zu geraten.

Eingang Zara
Legende: Vor einigen Läden an der Zürcher Bahnhofstrasse bildeten sich schon am Morgen Schlangen. SRF

«Ich bin extra früh unterwegs, weil später viele Leute einkaufen gehen», sagt ein Mann, der Unterhemden braucht. Wie der Augenschein vor Ort zeigt, werden Maskenpflicht und Schutzkonzepte beim Shopping gut eingehalten.

Kleiderläden sind beliebt in Luzern

Schon einiges los ist im Kleiderladen «Bijou» in der Luzerner Altstadt. Über ein Dutzend Kundinnen und Kunden streifen zwischen den Kleidungsstücken herum. «Es ist ein herrliches Gefühl, wieder richtig gebraucht zu werden», freut sich Geschäftsführerin Rita Guggisberg. Und eine Kundin meint: «Es ist wieder ein Stück Alltag. Man kommt ein bisschen zurück zur Normalität.»

Blick in ein Kleidergeschäft
Legende: Schon am Morgen kamen viele Kunden in dieses Kleidergeschäft in der Luzerner Innenstadt. SRF

Noch kein grosser Ansturm herrscht hingegen in der Buchhandlung Hirschmatt in der Neustadt. «Trotzdem haben die Leute Freude, dass sie wieder vorbeikommen und in den Bücherregalen stöbern können», sagt Geschäftsführer Jörg Duss.

Buchhandlung
Legende: In der Buchhandlung war der Morgen allerdings noch ruhig. SRF

Ihm selbst hätten vor allem die Gespräche mit den Kundinnen und Kunden gefehlt. «Jetzt können wir sie wieder beraten und unsere Tipps abgeben. Das war vorher kaum möglich.»

Nicht mehr nur online

Auch in St. Gallen werden die Gassen wieder belebter. «Endlich wieder einmal shoppen und nicht alles online einkaufen», schwärmt eine Frau. Von einem Grossandrang kann allerdings in der bekannten Multergasse noch nicht die Rede sein. Die Leute seien zurückhaltend, die Schutzmassnahmen seien für viele Kundinnen und Kunden immer noch ein Hinderungsgrund.

Multergasse St. Gallen
Legende: In der St. Galler Multergasse ist Betrieb aber noch lange keine Hektig angesagt. SRF

Kein Ansturm im Zoo erwartet

Auch Zoos und Museen dürfen ab heute wieder Gäste in den Aussenbereichen empfangen. Der Tierpark Bern rechnet aber nicht mit einem Ansturm am ersten Tag. «Wir rechnen mit weniger Leuten als bei der Öffnung im letzten Juni», sagt Direktor Bernd Schildger.

Erlaubt sind im Tierpark Bern 500 Personen gleichzeitig. Das sei für den Tierpark kaum eine Einschränkung, so Schildger. Durch den ständigen Wechsel der Besucher könnten über den Tag gesehen so einige Tausend Besucherinnen und Besucher in den Tierpark kommen, was einem guten Sonntag entspreche.

Den Pendlerinnen und Pendlern dürfte am frühen Morgen in Bern noch nichts aufgefallen sein. Die Berner Gassen der Innenstädte waren gewohnt leer, weil viele Läden erst gegen neun öffnen. Hinter den noch geschlossenen Türen machten aber Ladenbesitzer und Filialleiterinnen die letzten Handgriffe vor der Öffnung.

Gasse Bern leer
Legende: Morgens um 7 deutet in Bern noch nichts darauf hin, dass sich hinter den Kulissen die Läden auf die heutige Öffnung vorbereiten. SRF

Regionaljournal Bern Friburg Wallis; 01.03.2021; 06:31 Uhr;

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19 Kommentare

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  • Kommentar von erwin schatt  (erwin.schatt)
    Hätte der BR von anfang an die richtigen Massnahmen getroffen, wäre es nicht so weit gekommen.
    Von jedem einreisewilligen einen negativ test verlangt, den öv eingeschränkt, usw.
    Die Fassnacht wurde kritiesiert in Einsiedeln, aber wenn die Unterländer zu Massen an einem schönen Wochenende nach Einsiedeln strömen, und die Schutzmassnahmen nicht einhalten, oder wenn Zürcher Seebecken total überfühlt wird dann spielt er keine rolle.
    Auf den Terrassen ist das risiko kleiner als in Musseen.
  • Kommentar von Hans Meuri  (hmeuri)
    In zwei Wochen werden wir das Resultat der Öffnung sehen, denn wer denkt im Kaufrausch an die Schutzkonzepte?
  • Kommentar von Fabian Malovini  (malovini.ch)
    läden dür sachen, die ich gerade so gut im internet kaufen kann, interessieren mich nur bedingt. hingegen wär ich echt froh, wenn das fitnessstudio wieder aufgeht. zuhause trainiert sichs nicht halb so gut.
    1. Antwort von Hans Meuri  (hmeuri)
      Versuchen Sie es mal mit dem Training in der Natur. Fitnesscenter sind Frühling bis Herbst eh unnötig.