Nach dem Bergsturz So soll den Menschen in Bondo geholfen werden

Drei Wochen nach dem verheerenden Bergsturz bei Bondo wurde die Bevölkerung am Mittwoch darüber informiert, wie die rund vier Millionen Franken Spendengelder eingesetzt werden sollen. Die ersten Einwohner haben bereits Geld erhalten.

Haus im Sperrgebiet von Bondo. Umgeben von Steinen und Geröll. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Haus im Sperrgebiet von Bondo. Keystone

Wer wird unterstützt? Die erste Soforthilfe wurde am Dienstag an Personen ausgezahlt, deren Häuser im oder unmittelbar neben dem am stärksten betroffenen Gebiet liegen. Weitere Auszahlungen folgen laut Caritas zu einem späteren Zeitpunkt. So könnten zum Beispiel Familien, die vorübergehend eine Ferienwohnung hätten mieten müssten, diese Kosten später geltend machen.

Wofür wird das Geld eingesetzt? Gedacht ist dieses Geld zum Beispiel für Alltagsgegenstände, die die Leute nicht aus ihren Häusern mitnehmen konnten. Weitere Gelder sollen später fliessen. Pro Haushalt bezahlen Glückskette und Caritas insgesamt zwischen 2000 und 10'000 Franken. Die Spendengelder kommen dort zum Einsatz, wo die Kosten nicht bereits von einer Versicherung gedeckt wurden.

Was bedeutet das Geld für die Menschen in Bondo? Die Besucher der Informationsveranstaltung zeigten sich gegenüber SRF erleichtert über die Hilfe. Immer wieder hiess es aber auch, dass vor allem die grosse Solidarität ein Lichtblick in dieser schweren Zeit sei und der Umstand, dass überhaupt so viele Spendengelder zusammengekommen seien.