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Schweiz So viel kostet ein Kind jeden Monat

Kinder sind den Schweizern lieb – und teuer. Zwischen 690 und 1000 Franken kostet der Nachwuchs im Durchschnitt den Haushalt pro Monat. Hochgerechnet bis zum 18. Lebensjahr macht das fast 180'000 Franken.

Nahrung, Kleider, Freizeit: Kinder kosten. Das Bundesamt für Statistik (BFS) hat den finanziellen Aufwand für Familien und Alleinerziehende errechnet. Die Zahlen basieren auf Daten der Haushaltsbudgeterhebungen 2009 bis 2011.

Eine Mutter füttert ihr Baby mit Brei.
Legende: Nahrung, Kleider, Freizeit: Kinder muss man sich leisten können. Keystone

Für die neue Berechnung hat das BFS nur die Konsumausgaben für einen Haushalt mit Kindern berücksichtigt. So betragen die direkten Kinderkosten bei Paaren mit einem Kind 942 Franken pro Monat.

Bei Geschwistern sinkt der Aufwand pro Kind. Bei Paaren mit zwei Kindern liegen die monatlichen Ausgaben bei 754 Franken pro Kind, bei drei Kindern bei 607 Franken.

Alleinerziehende zahlen mehr

Deutlich höhere Kosten fallen bei Alleinerziehenden an, nämlich 1201 Franken bei einem Kind. Als Gründe werden einerseits die generell höheren Lebenshaltungskosten in kleineren Haushalten genannt, andererseits der im Vergleich zu Paarhaushalten höhere Anteil älterer Kinder bei Alleinerziehenden.

Schlägt ein Nachkomme unter 11 Jahren noch mit 691 Franken pro Monat aufs Budget, sind es bei älteren Kindern 1005 Franken.

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20 Kommentare

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  • Kommentar von Hans Knecht , Torny
    Es wäre hier noch aufschlussreich zu erfahren wie hoch der durchschnittliche Lohnausfall ist für die eigene Betreuung der Kinder. Ich bin daher für höhere Kinderzulagen.
  • Kommentar von Peter Berger , Schönbühl
    Man stelle sich vor 1000 Leute verdienen 1.- Franken - Einer, nennen wir ihn "Vaniel Dasella", verdient 100 Millionen im Jahr. Wie schön es sich in diesem Dörfchen doch leben lässt, wo statistisch gesehen jedem Einwohner 99'901 Franken pJ zur Verfügung stehen .. selber denken hilft - immer!
    1. Antwort von A.Käser , Zürich
      P.B./Sprechen Sie hier nicht etwas an,das so nicht stimmen kann?Wir alle wissen doch,dass Geld ist ein"relativer "Faktor ist.Da muss eben "global"gedacht werden.Nur Brot,Acker und Saatgut haben einen realen Wert.Der Mench und seine Bedürfnisse sind variable Grössen die vernachlässigbar sind.Nichts desto Trotz,ist das menschliche Leben in seinem Grundsatz selbstverständlich ungeheuer wertvoll.Noch wertvoller wird es,wenn Gehalt und"Vermögen"(in jeder Hinsicht)sehr hoch sind.
    2. Antwort von Albert Planta , Chur
      Noch wertvoller wäre es, wenn der Reichtum gleichmässiger verteilt würde. Die Abzockerinitiative war ein Schritt in die richtige Richtung.
  • Kommentar von Daniel Gull , Zürich
    Bei der Ehetrennung / Ehescheidung sind im Kanton Zürich das doppelte pro Kind angesetzt von dem was hier an Zahlen verkauft wird. Siehe Zürcher Tabelle. Da schlagen etwa 2000 CHF pro Kind pro Monat zu Buche. Ich frage mich wie der Kanton Zürich zu einer Zahl kommt, die doppelt so hoch ist wie die Zahlen hier.
    1. Antwort von W. Pip , Züri
      ...weil es dort darum geht, Männer auszunehmen. Das ist heute politisch gesellschaftsfähig. Noch.