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SP-Nationalrätin verlässt Bern Susanne Leutenegger Oberholzer kündigt vorzeitigen Rücktritt an

Legende: Video Die parlamentarische Karriere begann bei der Poch abspielen. Laufzeit 00:29 Minuten.
Aus Tagesschau vom 24.03.2018.
  • Die Baselbieter SP-Nationalrätin Susanne Leutenegger Oberholzer will noch vor Ende der Legislatur zurücktreten.
  • Spätestens im Dezember solle ihre Nachfolgerin vereidigt werden, sagt die profilierte Finanzpolitikerin dem «Blick».
  • Von ihrer Partei fordert die 70-Jährige, in der Wirtschaftspolitik keinerlei Konzessionen an den neoliberalen Flügel zu machen.

Erstmals in den Nationalrat gewählt wurde Leutenegger Oberholzer 1987 für die Poch. Nach mehrjährigen Unterbruch sitzt die Ökonomin und Juristin seit 1999 für die SP im Bundesparlament. Heute präsidiert sie die Gerichtskommission von National- und Ständerat und amtiert als Vizepräsidentin der Kommission für Wirtschaft und Abgaben.

Warten bis eine Frau als Ersatz nachrutscht

Über einen Rücktritt aus dem Bundesparlament habe sie bereits während der letzten Legislatur nachgedacht, sagt Leutenegger Oberholzer im «Blick»-Interview. Damals habe jedoch ein Mann auf dem ersten Ersatzplatz ihrer Kantonalpartei gestanden. Dass die Baselbieter SP von drei Männern vertreten werde, sei für sie jedoch nicht vorstellbar.

Nun stehen mit Landrätin Kathrin Schweizer und Samira Marti, Vizepräsidentin der SP Baselland, zwei Frauen auf den ersten beiden Ersatzplätzen.

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20 Kommentare

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  • Kommentar von D.E.K. Steiner (D.E.K. Steiner)
    Das "Geheimnis" des plötzlichen Rücktritts ergibt sich aus Folgendem: "... Von ihrer Partei fordert die 70-Jährige, in der Wirtschaftspolitik keinerlei Konzessionen an den neoliberalen Flügel zu machen." Aha. Kein weiterer Kommentar nötig. Ein Gruss an die "Arbeiter"-Partei SP.
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  • Kommentar von markus aenishaenslin (aenis)
    SP Baselland hat kein richtiges Zugpferd, darum hat die Ablösung so lang gedauert. Wahltaktik steht auch dahinter, ob die zwei SP Damen in Bern überzeugen wird sich noch zeigen.
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  • Kommentar von Denise Casagrande (begulide)
    Danke für ihr langjähriges Engagement! Dass nun eine Frau ihren "Platz" einnehmen soll, ist absolut verständlich, da die "Männerherrschaften" massiv überwiegen: Allerdings muss es auch eine Frau sein, welche sich für dieses Amt "eignet"! Von den Fähigkeiten, der notwendigen Charakter- und Persönlichkeitsstärke her, des Leumunds, des"Rückgrats"! Für eine ehrliche Politik zum Wohl des Volkes und nicht wie bei vielen der Herrschaften, für die Umsetzung von Eigen-und Partei-Interessen!!
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