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Spesen-Skandal bei der Armee Verteidigungsminister Parmelin verspricht Ende der Trinkgelage

Legende: Video «Keine rechtlichen Verstösse, aber vielleicht ein Mangel an Feingefühl» abspielen. Laufzeit 00:30 Minuten.
Aus News-Clip vom 12.11.2018.
  • Die Schweizer Armee steht wegen überhöhter Spesenabrechnungen wichtiger Militärs in der Kritik.
  • Laut einer Recherche des «Tages-Anzeigers» flogen die Kader regelmässig mit ihren Ehepartnern in Armeehelikoptern zu regelrechten Trinkgelagen.
  • Verteidigungsminister Guy Parmelin bedauert mangelnde Sensibilität der Betroffenen und verweist auf mittlerweile präzisierte Reglemente.

Rechtlich hätten sich die betroffenen Kader, unter ihnen der frühere Chef der Logistikbasis, nichts zuschulden kommen lassen, sagt Parmelin gegenüber RTS. Das hätten Administrativuntersuchungen gezeigt. «Man kann der Ansicht sein, dass dieses Verhalten eventuell bedauerlich sei. Das ist wahr. Aber das waren die normalen Gebräuche.»

Keine Einladungen für Angehörigen und Alkohol in Massen

Aufgrund der Erkenntnisse aus den Untersuchungen seien die Vorgaben zum Umgang mit Spesen präzisiert worden, so Parmelin weiter. «Öffentliches Geld muss mit Mass verwendet werden.» Demnach dürfen Angehörige nicht mehr auf Staatskosten eingeladen und Alkohol nur noch in angemessenem Rahmen ausgeschenkt werden.

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47 Kommentare

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  • Kommentar von Edi Steinlin (Chäsli)
    Ausgerechnet im Militärdepartement, dessen Kader immer jammert die Finanzen würden nicht ausreichen, es ist eine Schande. Ich bin sicher, dass die beschriebenen Vorfälle die Spitze des Eisberges sind. All diese Gesellschaftsessen und Aperos müssen jährlich von einer Kommission des Parlaments begutachtet werden. Es kann doch nicht sein, dass der Steuerzahler solche Trinkgelage bezahlen muss. Dies einer Gruppe von Personen, die mehr als nur gut verdienen. Eine Gehaltstabelle wäre interessant.
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  • Kommentar von Angela Nussbaumer (Angela N.)
    Zu welchen Exzessen sich diese Herren erdreistet haben, ist das Eine. Dass sie damit ungeschoren davonkommen, ist aber eine ganz andere Geschichte. Sie und BR Parmelin, unter dessen Aegide dies möglich war, müssen meines Erachtens die verursachten Kosten zurückzahlen. Das statuierte ein Exempel für allfällige andere Individuen, deren Anstand zu mangeln übrig lässt. Denn mit Anstand hat das Ganze für mich zu tun. Dem einfachen Bürger und Steuerzahler wird abgezwackt. Andere greifen schamlos zu.
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  • Kommentar von Werner Wüthrich (ruishi)
    ...vielleicht ein Mangel an Feingefühl. Aber ein Hoch auf die Gebräuche in der Schweizer Armee!
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