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Jahresmedienkonferenz SRF setzt 2017 auf Gesellschaft und Integration

Sendungen zum Thema Migration, Integration und Gesellschaft stehen im Zentrum von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) in diesem Jahr. Menschen mit Migrationshintergrund sollen stärker zu Wort kommen.

Legende: Video Rückblick von SRF-Direktor Matter auf das Jahr 2016 abspielen. Laufzeit 00:36 Minuten.
Aus News-Clip vom 24.01.2017.

«SRF HE!MATLAND» heisst es ab April jeden Donnerstagabend. In der mehrteiligen Sendereihe werden gesellschaftlich relevante und kontroverse Geschichten aus der Schweiz gezeigt. Dies wurde an der Jahresmedienkonferenz von SRF mitgeteilt. Prominentes Gesicht ist Mona Vetsch, welche als Reporterin durch die Sendungen führt.

Einen Schwerpunkt setzt SRF 2017 auch auf Sendungen rund um Migration und Integration. Menschen mit Migrationshintergrund sollen eine noch aktivere Rolle erhalten und zu Wort kommen. In einer Reality-Reihe, die im Februar startet, reisen Menschen mit Migrationshintergrund zum ersten Mal oder seit Längerem wieder in ihr Herkunftsland.

Ein besonderes Augenmerk setzt SRF auch auf Formate für das junge Publikum: So sollen mehrere Webprojekte für 12- bis 35-Jährige produziert werden. Gemeinsam mit jungen Talenten soll auch der noch neue Webvideomarkt in der Schweiz weiter entwickelt werden. Für 2017 sind über 20 Webformate geplant.

2016 war das Jahr der Sportfans

Das Sportjahr 2016 mit der Fussball-EM, den Olympischen Spielen in Rio oder auch dem eidgenössischen Schwing- und Älplerfest führten zu einem Zuwachs bei den Zuschauerzahlen. Absoluter Höhepunkt war die Partie Schweiz gegen Frankreich an der Fussball-EM mit 1,57 Millionen Zuschauer. Sie war die Sendung mit der höchsten je gemessenen Einschaltquote. Der historische Zweiteiler «Gotthard» erreichte über eine Million Zuschauer.

Auch 2016 war SRF der Favorit des Deutschschweizer Publikums, mit fast 32 Prozent Marktanteil im TV, einer wöchentlichen Reichweite von über 80 Prozent im Radio sowie einer grossen Nachfrage von Audio- und Videoangeboten im Web. Durchschnittlich wurden 2016 pro Sekunde sechs Livestream- oder On-Demand-Angebote gestartet. Monatlich erreichte das Webangebot von SRF fast 2,5 Millionen Personen.

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Hans Haller (panasawan)
    SRF wuerde besser auf Wahrheit und Klarheit setzen. Denn nur das wäre eigentlich der journalistische Auftrag. Im Moment aber setzt SRF auf Meinungs-& Gesinnungsbildungmund verletzt dabei offensichtlich den eigentlichen journalistischen Auftrag.
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  • Kommentar von Rolf Bolliger (robo)
    Es reicht nicht, fürs 2017 will der Programm-Chef Matter "noch einen zünftigen Zaggen zulegen"! Noch mehr Sendungen über und zur Migration im Land. Da haben halt Sendungen wie "Benissimo", "Musikantenstadel", "Wandern mit Nick" und sicher bald auch "Potz Musig" keinen Platz mehr! Ob dann, wenn es nur noch im Freilichtmuseum Ballenberg "echte Eidgenossen" zu sehen gibt, doch noch ab und zu SRF-Kameras einige Szenen filmen werden, ist zu bezweifeln! Ist das der berühmte "service publique"?
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  • Kommentar von Jürg Sand (Jürg Sand)
    Ich denke, das hat SRF die letzen 20 Jahre nicht versäumt, das Thema war omnipräsent und zwar in durchwegs linker Schräglage. Was Not täte wäre nun 20 Jahre die andere Seite zu zeigen um zu einer "Ausgewogenheit" zu finden und vor allem um den angerichteten Schaden zu begrenzen.
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    1. Antwort von Lutz Bernhardt (lb)
      Es müssen nicht 20 Jahre sein! :-) Denn dann ist sowieso alles wieder ganz anders! 5 Jahre, und alles wäre ok! Aber ich habe den Verdacht, über diesen eigenen Schatten zu springen wird SRF nicht schaffen.
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